Leser-Reporterin Monika Folkerts

Mein erstes Mal: Endurancelife-Marathon 2014

Leserreporterin Monika Folkerts wird die Teilnahme am Endurancelife-Marathon 2014 als unvergessliches Abenteuer in Erinnerung behalten.

Endurancelife-Marathon 2014 - Die Bilder

Doch dann kommt wieder mein Freund Heiko ins Spiel! „Hast Du nicht Lust einen Marathon an der Küste von Nordengland mitzulaufen?“ Er schickt mir den Link und es ist um mich geschehen. Ich bin ein Fan der englischen Nordküste, war schon mehrmals als Reiseleitung für Familiensprachreisen dort und bin einfach in die Gegend verliebt! Wie kann ich da nein sagen? Ich überlege, plane und sage zu. Wir melden uns an. Und es geht wieder los! Mein Kopf ist wieder mal der Meinung, dass es nicht geht! Doch diesmal lasse ich mich nicht unterkriegen. Das Training läuft gut! Ich mache viele Kilometer, wenn auch nur wenige Trailkilometer! Denn die gibt es bei uns nur selten. 70 bis 80km pro Woche sind drin und müssen reichen.
Der Endurancelife-Lauf findet am 1.3.2014 statt. Er startet am bekannten Alnwick Castle in Alnwick, in dem Teile des ersten und zweiten Harry Potter Films gedreht worden sind und endet in Bamburgh Castle, das schon in der Nähe der schottischen Grenze liegt. Von Alnwick aus geht es erst ca. 11km am Fluss Aln entlang zur Küste und von da aus dann entlang der Küstenwege, Dünenwege und über den Strand! Trail pur also! Kein Vergleich mit einem normalen Straßenmarathon. Der schnellste Mann lief die Strecke in 3:10h, die schnellste Frau in knapp 4h! Für Endurance Life handelt es sich um einen Level 2 „moderate“ Lauf auf einer Skala von 1 – mäßig bis 5 – ultra heftig!

Leserreporterin Monika Folkerts wird auf einer schwierigen Trailmarathon-Passage an der nordostenglischen Küste von ihrem Sohn Mats begleitet und angefeuert.

Bild: privat

Früh am Morgen müssen wir zwischen 7:20 und 8:20 Uhr die Startunterlagen am Ziel abholen und dann wieder zum Start fahren. Gut, dass mein Mann Henrik und mein Sohn Mats mitgekommen sind und uns „chauffieren“! Der Event ist minimalistisch organisiert und völlig unbürokratisch. Man bekommt einen Tongle ans Handgelenk, den man bei jedem Checkpoint einchecken muss und eine Startnummer. Das war’s. Der Ausblick, den man morgens um 8 Uhr auf den Zieleinlauf am Strand hat, ist gigantisch! Dafür lohnt es sich zu laufen!

Es sind ca. 124 Marathonläufer am Start, das ist überschaubar. Eigentlich alles Engländer, die meisten in kurzen Hosen und leichten Running Schuhen. Da fallen wir „Deutschen“ schon fast auf! Die Verpflegung inklusive Erste Hilfe Kit, Wasser, Riegel, Gels muss jeder selbst mitnehmen. Es gibt an den Checkpoints wohl nur Wasser, um seine Flaschen oder Wasserblasen aufzufüllen. Tatsächlich gibt es dann doch auch Becher mit Wasser! Nach einer kurzen Einweisung, wie wir den Weg finden - immer den kleinen weißen Schildern mit den roten Pfeilen folgen – und dem Hinweis lauft nicht zu langsam, sonst kommt die Flut, laufen wir um 9:30 Uhr los!

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Tolle Landschaftskulisse beim Marathon im Nordosten Englands