BIG 25 Berlin

Mathew Kisorio läuft Top-25-km-Zeit in Berlin

Beim BIG 25 Berlin fielen im Olympiastadion trotz des warmen Wetters beide Jahresweltbestzeiten über die selten gelaufenen 25 Kilometer.

Ein Jahr nach dem einmaligen Doppel-Weltrekord haben die Big 25 Berlin erneut hochklassige Siegzeiten produziert. 2010 gab es sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen Weltrekorde, 2011 fielen im Olympiastadion trotz des warmen Wetters beide Jahresweltbestzeiten. Damit bestätigte der Berliner 25-km-Lauf seine Position als weltweit hochklassigstes Rennen über die 25-km-Distanz eindrucksvoll. Mathew Kisorio (Kenia) stürmte in 1:12:13 Stunden ins Ziel und lief damit die drittschnellste je erzielte 25-km-Zeit. Um lediglich 23 Sekunden verpasste der 21-Jährige den Weltrekord, den sein Landsmann Samuel Kosgei vor einem Jahr in Berlin aufgestellt hatte. Schnellste Frau war Filomena Chepchirchir, die sich mit 1:23:22 ebenfalls an die Spitze der Jahresweltbestenliste setzte. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, verzeichnete Veranstalter ,Berlin läuft’ bei der 31. Auflage der Big 25 Berlin eine Teilnehmerzahl von 10.423 Läufern.

Im Männerrennen lagen die kenianischen Favoriten lange Zeit auf Kurs für einen Weltrekord. Erst auf den letzten gut drei Kilometern konnte Mathew Kisorio, der in der Schlussphase alleine an der Spitze lief, das Tempo nicht mehr ganz halten. „Es ist ein fantastisches Rennen. Leider war es etwas zu warm, um den Weltrekord zu brechen“, erklärte der 21-Jährige, der im März als Vierter bei der Crosslauf-Weltmeisterschaft für Aufsehen gesorgt hatte. Im Olympiastadion lag er schließlich mit 1:12:13 Stunden deutlich vor seinen Landsleuten Levi Matebo (1:12:46), Eliud Kiptanui (1:12:59), Nathaniel Kipkosgei (1:14:00) und Onesmus Serem (1:14:05).

Bei den Frauen war die favorisierte Filomena Chepchirchir nicht zu schlagen. Die 29-jährige Kenianerin, die das Rennen bereits 2007 gewonnen hatte und 2008 Zweite gewesen war, lief mit 1:23:22 die viertbeste je bei den BIG 25 Berlin erzielte Zeit. Sie siegte klar vor ihren Landsfrauen Diana Chepkemoi (1:26:14) und Christine Chepkemei (1:28:24). Deutsche Topläufer waren in Berlin nicht am Start.

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Text: race-news-service.com
Foto: berlin-läuft.de