Housten-Marathon

Mary Wacera läuft Halbmarathon-Weltklassezeit

In Houston, wo normalerweise die Marathon-Distanz im Mittelpunkt steht, sorgte die Kenianerin Mary Wacera beim Halbmarathon für Furore. Sie siegte mit der schnellsten je auf US-amerikanischen Boden gelaufenen Zeit.

Mary Wacera gewinnt in Houston

Mary Wacera siegte im Halbmarathon mit einer Zeit von 1:06:29 Stunden.

Bild: photorun.net

Die Kenianerin Mary Wacera hat in Houston mit einer Weltklassezeit über die Halbmarathondistanz allen anderen die Show gestohlen. Zuletzt stand bei dem US-Rennen stets das Marathonrennen im Mittelpunkt. Doch am Sonntag war es die Halbmarathon-Vize-Weltmeisterin von 2014, die für das Highlight des Tages sorgte. Die 27-Jährige gewann das Rennen über die genau 21,0975 km lange Strecke mit einer persönlichen Bestzeit von 66:29 Minuten. Das ist die elftbeste Zeit, die je über diese Distanz auf einer rekordkonformen Strecke gelaufen wurde und die schnellste aller Zeiten auf amerikanischem Boden.

Mary Wacera meldet sich zurück

Wacera gewann das Rennen vor ihrer Landsfrau Cynthia Limo, die mit 66:41 ebenfalls eine hochklassige Zeit erzielte. Dritte wurde die Äthiopierin Mare Dibaba mit 67:55. Auf den nächsten Plätzen folgten Ruti Aga (Äthiopien/68:07) und Sara Hall (USA/70:07). Mary Wacera, die auch unter dem Namen Ngugi bekannt ist, war vor zwei Jahren überraschend Zweite bei der WM und hatte damals in Kopenhagen mit 67:44 ihre Bestzeit aufgestellt. Nachdem sie im vergangenen Jahr an diese Leistung nicht herangekommen war, meldete sie sich nun eindrucksvoll in Houston zurück.

Das Rennen der Männer gewann der äthiopische Boston-Marathon-Sieger Lelisa Desisa mit 60:37 Minuten vor seinem Landsmann Mosinet Geremew (60:45) und Samson Gebreyohannes Gezahai (Eritrea/61:28). Als Vierter folgte der US-Amerikaner Luke Puskedra in 61:29.

Gebo Burka siegt beim Housten-Marathon

Jenseits der 40-km-Marke fiel die Entscheidung im Männer-Marathon in Houston. Am Ende setzte sich der Äthiopier Gebo Burka mit 2:10:54 Stunden durch. Erst in der Schlussphase hatte sich sein Landsmann Girmay Gebru geschlagen geben müssen. Er wurde Zweiter in 2:11:05 vor einem weiteren Äthiopier: Birhanu Gedefa belegte als Titelverteidiger dieses Mal Rang drei mit 2:11:53.

Bei den Frauen kam die Siegerin ebenfalls aus Äthiopien: Biruktayit Degefa gewann in 2:26:07 Stunden vor der Australierin Lisa Weightman (2:27:35) und Sechale Dalasa (Äthiopien/2:28:43).