Mit Topzeit

Mary Keitany siegt auch in Neu-Delhi

Mary Keitany gewann 21,1 km in Neu-Delhi in 66:54 Minuten - die siebtbeste je von einer Frau gelaufene Zeit.

Keitany siegt in Neu-Delhi

Mary Keitany lief erneut eine Weltklassezeit über die Halbmarathondistanz.

Bild: photorun.net

Die Halbmarathon-Weltmeisterin Mary Keitany bewies am Sonntag in Neu-Delhi einmal mehr, dass sie zurzeit die Nummer eins ist über die 21,0975 km lange Distanz. Die Kenianerin gewann das Rennen durch Indiens Hauptstadt in 66:54 Minuten und erzielte damit die siebtbeste je von einer Frau gelaufene Zeit. Im Alleingang versuchte die 27-jährige Keitany bei guten Wetterbedingungen den Weltrekord von Lornah Kiplagat (Holland/66:25) zu brechen, doch auf den letzten fünf Kilometern konnte sie das Tempo nicht ganz halten. Keitany, die bei ihrem WM-Sieg in Birmingham im Oktober 66:36 gelaufen war, hat nun schon dreimal Zeiten unter 67:00 Minuten erreicht. Auch die folgenden Läuferinnen erzielten hochklassige Resultate in Neu-Delhi: Die Äthiopierin Wude Ayelew wurde in 67:58 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung vor ihrer Landsfrau Aberu Kebde Zweite, Rang vier belegte Mamitu Daska (Äthiopien/68:07). Peninah Arusei (Kenia) wurde Fünfte in 68:30.

Weltklassezeiten gab es auch bei den Männern: Hier setzte sich der Vorjahressieger Deriba Merga (Äthiopien) in 59:54 Minuten erneut durch. Zweiter wurde sein Landsman Eshetu Wondimu mit 60:02. Er hatte zwei Sekunden Vorsprung auf den Kenianer Wilson Kipsang (60:04). Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet starteten in Neu-Delhi rund 29.000 Läufer.

Kenianer dominieren in Seoul

Alles zusammen über 20.000 Athleten starteten am Sonntag beim Seoul-Marathon, der bei den Männern erst nach einem spannenden Schlussspurt entschieden wurde. Francis Kibiwott gewann dabei in 2:09:00 Stunden mit einer Sekunde Vorsprung vor seinem kenianischen Landsmann David Mandago. In dem von Kenianern dominierten Rennen blieb auch der drittplatzierte Stephen Kipkoech (Kenia) mit 2:09:24 noch unter 2:10 Stunden. Das national besetzte Frauenrennen entschied Sun Young Lee (Korea) in 2:34:22 für sich.

Text: race-news-service.com