Arabische Emirate

Mary Keitany läuft drittschnellste Halbmarathonzeit in Ras Al Khaimah

Auf der schnellen Strecke lief Mary Keitany als erste ins Ziel. Den Weltrekord über die Halbmarathon-Distanz konnte sie sich allerdings nicht zurückerobern.

Mary Keitany

Mary Keitany gewinnt in Ras Al Khaimah.

Bild: photorun.net

Mary Keitany hat erwartungsgemäß für den Höhepunkt beim Halbmarathon von Ras Al Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten gesorgt. Bei dem Rennen über die 21,0975-km-Distanz gewann die Kenianerin souverän in 66:02 Minuten. Dies ist die drittschnellste Halbmarathonzeit aller Zeiten auf einer rekord-konformen Strecke. Während die zweitplatzierte Äthiopierin Mamitu Daska mit 66:28 ebenfalls noch eine Weltklassezeit erreichte, gewann der Äthiopier Mosinet Geremew das Rennen der Männer in 60:05 Minuten.

Keitany eine Minute unter Weltrekord

Zum Weltrekord ihrer Landsfrau Florence Kiplagat, die vor einem Jahr in Barcelona 65:12 Minuten gelaufen war, fehlte am Ende fast eine Minute. Doch Mary Keitany hat am Freitag in dem Wüstenemirat Ras Al Khaimah einmal mehr eindrucksvoll bewiesen, dass sie nach ihrer zweiten Schwangerschaft wieder zur Bestform zurückgefunden hat.

Vier Läuferinnen unter 70 Minuten

Schneller als von der 33-Jährigen, die im April beim London-Marathon starten wird, wurde auf einer regelkonformen Halbmarathon-Strecke bisher nur zweimal gelaufen: Keitany selbst lief vor vier Jahren an gleicher Stelle 65:50 Minuten, Kiplagat brach dann im Februar 2014 diesen Weltrekord. Neben Mary Keitany und Mamitu Daska blieben noch zwei weitere Läuferinnen unter 68 Minuten: Cynthia Limo wurde in 67:02 Minuten Dritte, Rang vier belegte ihre kenianische Landsfrau Jospehine Chepkoech mit 67:32. Weitere Zeiten unter 70 Minuten gab es nicht.

Bei den Männern gewinnt Mosinet Geremew

Die Ergebnisse des Männerrennes sind gemessen am Standard des Rennens von Ras Al Khaimah in der Vergangenheit eher enttäuschend. Der Kampf um den Sieg blieb allerdings spannend bis zum Schluss. Mosinet Geremew setzte sich schließlich in 60:05 Minuten mit nur einer Sekunde Vorsprung vor dem Kenianer Daniel Wanjiru durch. Dritter wurde Jonathan Maiyo (Kenia) mit 60:08. Der von den Veranstaltern höher eingeschätzte Eliud Kipchoge belegte Rang sechs mit 60:50. Allerdings bereitet sich der Kenianer zurzeit auf seinen Start beim London-Marathon im April vor, so dass er sicher nicht in einer Top-Halbmarathonform sein konnte.

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