BIG 25 Berlin

Mary Keitany eine Klasse für sich

Die Kenianerin ließ von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, dass sie den Weltrekord holen würde.

Weltrekord Nummer 2: Mary Keitany triumphiert in ihrem ersten 25-km-Rennen in 1:19:53 Stunden.

Weltrekord Nummer 2: Mary Keitany triumphiert in ihrem ersten 25-km-Rennen in 1:19:53 Stunden.

Bild: photorun.net

Bei den Frauen lief die Halbmarathon-Weltmeisterin Mary Keitany vom Start weg ihr eigenes Rennen und war dabei durchweg auf Kurs für eine Zeit von 1:20 Stunden. Geführt von zwei Tempomachern erreichte sie den 10-km-Punkt nach 31:58 Minuten – eine Zeit, mit der sie die meisten Streckenrekorde deutscher 10-km-Rennen brechen würde – und passierte später Kilometer 15 in 47:58. Nachdem die Kenianerin auch auf dem ansteigenden Stück das Tempo gut halten konnte, erreichte sie in 67:38 Minuten die Halbmarathonmarke. Nur drei Frauen und sie selber waren bisher in diesem Jahr in reinen Halbmarathonrennen schneller als Mary Keitany jetzt im Vorbeilaufen.

Kein Wunder also, dass die 28-Jährige den Weltrekord der Japanerin Mizuki Noguchi pulverisierte, die vor fünf Jahren beim Berlin-Marathon 1:22:13 gelaufen war. Mary Keitany siegte in 1:19:53 Stunden und hatte fast fünf Minuten Vorsprung auf Alice Timbilili (1:24:38). Dritte wurde Pasalia Kipkoech (beide Kenia/1:26:47), die Ende März den Berliner Halbmarathon gewonnen hatte. „Ich habe mich lange und intensiv auf dieses Rennen vorbereitet und hatte erwartet, dass ich den Weltrekord brechen würde – allerdings hatte ich nicht gedacht, dass ich unter 1:20 Stunden bleiben könnte“, sagte Mary Keitany, die nun im Herbst ihre Marathonpremiere laufen will. In Berlin hat sie am Sonntag eindrucksvoll gezeigt, dass sie auf dem Weg ist, die nächste große Marathonläuferin zu werden.

„Zwei Weltrekorde in einem Rennen, dazu eine Schallmauer durchbrochen – es kann keinen besseren Jubiläumslauf geben“, sagte ein jubelnder Christoph Kopp, der für das Elitefeld der BIG 25 Berlin zuständig ist. Deutsche Topathleten waren nicht am Start. Beste Deutsche waren auf Rang 20 Daniel Goehring (LAC Berlin/1:28:26) beziehungsweise auf Platz sechs Karsta Parsiegla (SCC Berlin/1:41:42).

Ergebnisse, Männer:
1. Samuel Kosgei KEN 1:11:50
2. Gilbert Kirwa KEN 1:11:58
3. Terefe Maregu ETH 1:13:16
4. Erick Rotich KEN 1:13:24
5. Matthew Koech KEN 1:13:45
6. Paul Kosgei KEN 1:13:48
7. Felix Keny KEN 1:13:53
8. Allan Kiprono KEN 1:14:15
9. Joel Kimurer KEN 1:14:34
10. Lusapho April RSA 1:15:02

Frauen:
1. Mary Keitany KEN 1:19:53
2. Alice Timbilili KEN 1:24:38
3. Pasalia Kipkoech KEN 1:26:47
4. Eunice Kales KEN 1:29:05
5. Christine Chepkemei KEN 1:29:30

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Doppel-Weltrekord in Berlin