Ottawa Race Weekend 2013

Marokkanische Überraschungssieger in Ottawa

Rund 44.000 Läufer liefen beim Ottawa Race Weekend Distanzen zwischen 2 und 42,195 km. Im hochklassigen 10-km-Rennen gab es marokkanische Überraschungssieger, beim Marathon fielen die Streckenrekorde.

Überraschungssieger El Hassan El Abassi gewann das 10-km-Rennen in Ottawa mit einer persönlichen Bestzeit

El Hassan El Abassi gewann das 10-km-Rennen in Ottawa mit einer persönlichen Bestzeit.

Bild: photorun.net

Rund 44.000 Läufer gingen am 25. und 26. Mai 2013 beim Ottawa Race Weekend an den Start. In der kanadischen Hauptstadt fanden Rennen mit Streckenlängen von 2 Kilometern bis zur Marathondistanz statt. Die hochklassigsten Wettbewerbe waren die Läufe über 10 km sowie im Marathon.

Am Samstagabend gab es überraschende Sieger über 10 km. Im Rennen der Männer setzte sich El Hassan El Abassi in sehr starken 27:37 Minuten durch. Der 33-jährige Marokkaner, der international noch nicht besonders in Erscheinung getreten war, im Januar allerdings den Marrakesch-Halbmarathon gewonnen hatte, siegte in einem Sprintfinish mit nur einer Sekunde Vorsprung vor Adugna Tekele (Äthiopien). Als Dritter folgte mit einer weiteren Sekunde Abstand Geoffrey Mutai (27:39). Der kenianische Weltklasseläufer, der vor einem Monat aufgrund eines Hüftproblems beim London-Marathon vorzeitig aus dem Rennen gegangen war, hatte für hohes Tempo gesorgt. Er wollte den Kursrekord von 27:24 Minuten brechen. Am Ende reichte es für ihn weder zu der Bestzeit noch zum Sieg.

Auch bei den Frauen triumphierte eine Marokkanerin: Malika Asahssah verbesserte ihre persönliche Bestzeit um knapp eine halbe Minute auf 31:46 Minuten. Die 30-Jährige, die im vergangenen Jahr Siebente beim Hamburg-Marathon war, war drei Sekunden vor Firehiwot Dado (Äthiopien/31:49) im Ziel. Dritte wurde Mary Davies (Neuseeland) mit 32:09.

Beide Streckenrekorde fielen am Sonntag beim Marathon in Ottawa. Bei kühlen Temperaturen gewann der Äthiopier Tariku Jufar mit 2:08:05 Stunden vor Luka Rotich (Kenia/2:08:12), der als Tempomacher gestartet war. Nachdem er Jufar bis Kilometer 35 geführt hatte, blieb der Kenianer im Rennen. Gashaw Melese (Äthiopien/2:10:24) wurde Dritter. Bei den Frauen gab es einen äthiopischen Dreifach-Triumph: Hier gewann Yeshi Esayias in 2:25:31 vor Misiker Mekonnin (2:25:45). Mit Sechale Delasa (2:27:31) blieb noch eine weitere Läuferin unter 2:30 Stunden.

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