Leserreporterin beim Düsseldorf-Marathon 2014

Marathon-Debüt im strömenden Regen

Leserreporterin Kathrin Körn feierte beim Düsseldorf-Marathon 2014 ihre Marathon-Premiere. Nach strömendem Regen unterwegs wurde sie auf dem letzte Stück von Sonnenschein begleitet.

Düsseldorf-Marathon 2014 - Die Fotos

Vom Sportmuffel zum Düsseldorf-Marathon

Es begann mit einer Idee im September 2010 – nach bestandener Laufbahnprüfung als Verwaltungsbeamtin bei der Bundeswehr sollte eine neue Herausforderung her, also hatte ich die Idee „Als nächstes laufe ich einen Marathon“. Rund um mich herum erntete ich verständnislose Gesichter, bis dahin war ich als absoluter Sportmuffel bekannt, der mit laufen noch nie was am Hut hatte.

Leser-Reporterin Kathrin Körn wurde bei ihrem Marathon-Debüt in Düsseldorf ziemlich nass.

Bild: privat

Schietwetter in Düsseldorf

Innerhalb der nächsten zwei Jahre rückte mein Plan aufgrund anderer persönlicher Vorhaben etwas in den Hintergrund – aber im Frühjahr 2012 begann ich mit dem Laufen und war auch innerhalb kürzester Zeit mit dem „Laufvirus“ infiziert. Nach dem ersten Halbmarathon-Wettkampf 2013 sollte es 2014 nun der Marathon sein.

Ich entschied mich, die Königsdisziplin beim Düsseldorf-Marathon am 27. April in Angriff zu nehmen. Meine Wettkampfvorbereitung musste ich leider wegen Krankheit für einige Zeit unterbrechen, sodass ich mein geplantes Ziel von einer Zeit „Unter 5 Stunden“ auf „einfach ankommen“ korrigieren musste.

Wir reisten einen Tag vorher in Düsseldorf an und so konnte es am Sonntag morgens entspannt losgehen. Der Blick morgens aus dem Fenster verhieß jedoch nichts Gutes, denn es regnete in Strömen. Wie ich später erfuhr, waren 1.200 der 4.000 gemeldeten Marathon-Läufer wegen dem schlechten Wetter gar nicht erst angetreten.

Ich ließ mich von diesem aber nicht abschrecken (Schließlich sind wir hier oben an der Nordsee „Schietwetter“ gewohnt) und so ging es dann entsprechend gekleidet in Richtung Burgplatz, wo sich die Taschenabgabe befand.

Leserreporterin Kathrin Körn beim Düsseldorf-Marathon 2014

Bild: privat

Powerfrau Kathrin Körn. Das Shirt weist die Marathon-Debütantin als Women’s-Run-Teilnehmerin aus.

Schon vorm Marathon-Start durchnässt

Bereits im Startbereich hinter der Oberkasseler Brücke war ich trotz Regenjacke bis auf die Knochen nass, was nicht unbedingt zu meiner Motivation beitrug. Mir war total kalt und ich fragte mich einmal mehr „Warum tue ich mir das hier eigentlich freiwillig an?“… Aber bei gutem Wetter kann ja jeder laufen und so es ging es um kurz nach 9 Uhr dann auch endlich los.

Die Stimmung an der Strecke war super, trotz des Dauerregens hatten sich viele Zuschauer am Streckenrand des Düsseldorf-Marathons versammelt, die alle Läufer begeistert anfeuerten. Viele Läufer liefen in Regencapes oder in Müllsäcken verpackt.

Direkt nach dem Startschuss glich der Düsseldorf-Marathon einer Wasserschlacht. Überall tiefe Pfützen, die Füße und Schuhe waren pitschenass und ich hoffte, mir deswegen keine Blasen zu laufen. Diese Sorge war glücklicherweise unbegründet, wie sich nach dem Lauf herausstellte.

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