Mauritius-Marathon 2015

Marathon auf dem Inselparadies

Auf Mauritius, der Tropeninsel im indischen Ozean, liefen 242 Läufer aus 32 Ländern. Albert Kangor aus Kenia holte sich den Sieg.

Mauritius-Marathon 2015 - Die Fotos
Mauritius-Marathon 2015

Die spektakuläre Kulisse beim Mauritius-Marathon.

Bild: Ingo Kutsche

Nach heftigen Regenfällen besserte sich die Wetterlage, so dass die Läufer bei trockenen Bedingungen an den Start des 6. Mauritius-Marathons gingen. Nur ein starker Gegenwind machte den Teilnehmer zu schaffen und erschwerte Bestzeiten. Dennoch genossen alle Teilnehmer den einzigartigen Streckenverlauf auf dem Inselparadies. Der Mauritius-Marathon verzeichnete mit 242 Läufern aus 32 Ländern einen Zuwachs von rund 30 Prozent. Die Läufer aus Deutschland und Österreich stellten nach den Südafrikanern mit 29 Teilnehmern eine der größten Gruppen.

Kenia-Sieg beim Mauritius-Marathon

Den Marathon konnte bei den Herren Albert Kangor aus Kenia in 2:32:26 für sich entscheiden, gefolgt von Andrea Lazzarotti (ITA) in 2:50:11 und Harris Khelawon (Mauritius) auf den Plätzen, bei den Damen setzte sich Angelique Rabie in 3:33:37 vor Candyce Hall (3:39:44), beide aus Südafrika und Ute Lauchstedt aus Deutschland (3:57:19) durch. Der ebenfalls anwesende Geoffrey Ronoh, Trainingspartner und Pacemaker von Wilson Kipsang und Dennis Kimetto und eine der ganz großen Hoffnungen des kenianischen Laufsports, konnte wegen einer gerade ausgeheilten Verletzung leider nicht starten.

Finnischer Sieg auf der Halbmarathondistanz

Bei den Männern gewann Aki Nummela (Finnland) die 21,1 km in 1:12:16 Stunden vor Eric Watson (Australien) in 1:15:23 und Didier Hoarau (Frankfreich) in 1:15:56. Den Halbmarathon dominierte bei den Damen Nancy Koech aus Kenia mit einer starken Vorstellung in 1:17:35. Koech hatte dieses Jahr bereits den Kopenhagen-Marathon gewonnen und ist in der Vorbereitung auf den Münster-Marathon am 6. September 2015. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Isabelle Lebreton (Réunion) in 1:32:15 und Tanya Jean Posthumus Fox in 1:32:17.

Der Sieg beim 10-km-Lauf ging nach Deutschland: Sören Schulz gewann in 40:44 Minuten vor Yohann Oodun (Mauritius) in 43:55 und Gustav Brink (Südafrika) in 44:13. Die Reihenfolge bei den Damen lautete: Katharine Fahrland aus den USA (51:04) vor Heloisa Marone aus Brasilien in 54:27 und Sveteozara Dimitrova (Bulgaria) in 56:04.

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