Deckersberger Inklusions-Rundlauf 2017

Laufend spenden im Nürnberger Land

Nach seiner Premiere sammelten am Sonntag, den 23. Juli in Deckersberg 350 Läufer zum zweiten Mal Kilometer für den guten Zweck.

Deckersberger Inklusions-Rundenlauf 2017 - Die Bilder
Deckersberger Inklusions-Rundenlauf 2017

Ob alt oder jung, langsam oder schnell - jeder trug seinen Teil bei und hatte sichtlich Spaß am Laufen.

Bild: Norbert Wilhelmi

Sechs Stunden lang war die Laufstrecke beim 2. Deckersberger Inklusionslauf für alle Teilnehmer offen. Für den guten Zweck Kilometer sammeln stand dabei im Vordergrund. Der barrierefreien Gestaltung des Geländes der Jugendfreizeitstätte Edelweißhütte kamen die gesammelten Spendengelder zugute. Gelaufen werden durfte von zehn bis 16 Uhr jederzeit und so viel man wollte. Stolze 65 Kilometer legte mit Eike Loch der fleißigste Spendensammler zurück.

Für runnersworld.de war der Fotograf Norbert Wilhelmi beim Deckersberger Inklusions-Rundenlauf 2017 vor Ort. Seine schönsten Bilder vom Lauf für den guten Zweck finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Das Wetter zeigte sich zu Beginn des Laufes nicht von seiner besten Seite und der starke Regen erschwerte die Laufbedingungen auf der 5-km-Trailstrecke, die ohnehin schon sehr profiliert war. Dennoch zeigten 350 wetterfeste Läufer dem Regen die kalte Schulter und ließen sich davon nicht abhalten. Gestartet werden konnte neben dem großen 5-km-Rundkurs auch auf einer 500-m-Strecke.

2.506 Kilometer für eine barrierefreie Jugendfreizeitstätte

Als um zehn Uhr der Startschuss fiel, war der Zeitdruck nicht allzu groß. Sechs Stunden hatten die Läufer Zeit, um je nach Ambitionen und Vermögen ihre Kilometer zu laufen. Ob erfahrener Marathonläufer oder Laufeinsteiger, altes Eisen oder Grundschüler, gehandicapt oder nicht – der Deckersberger Inklusions-Rundenlauf zog unterschiedlichste Menschen an den Start, alle mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen. So wurden insgesamt 1.600 Runden absolviert, davon 1.150 auf der kurzen 500-m-Strecke und 450 auf der 5-km-Strecke. Stolze 2.506 Kilometer wurden damit gemeinsam erlaufen. Neben der Startgebühr kam so mit jedem gelaufenen Kilometer ein weiterer Euro zusammen.

Olympionikin Anja Scherl verleiht Preise beim Inklusions-Rundenlauf 2017

Auch neben der Strecke war einiges geboten. Das bunte Rahmenprogramm bot vielerlei Unterhaltungs-Möglichkeiten. Fünf verschiedene Bands und Mitmach-Aktionen von einer Schreinerwerkstatt über Action-Painting, Baumklettern und Sommer-Biathlon sorgten auch abseits der Laufstrecke für jede Menge Spaß. Viele Angehörige, die als Zuschauer mitkamen, entschlossen sich kurzfristig für eine kleine Laufrunde. Egal, ob stundenlang rennend oder für 30 Minuten walkend, jeder Kilometer und jeder Teilnehmer zählte. Ein weiteres Highlight bot die Siegerehrung mit der sympathischen Marathonläuferin und Olympionikin Anja Scherl. Sie übergab jeweils den ausdauerndsten drei Männern und Frauen auf den beiden Strecken die Preise. Eike Loch und Jana Meschner schafften 65 sowie 40 Kilometer auf der anspruchsvollen 5-km-Runde. Klaus Rautenberg und Claudia Zinner bewiesen mit 34 und 40,5 Kilometer das größte Durchhaltevermögen auf der 500-m-Runde.

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