Charity-Running

Laufen für den guten Zweck

Die Association of International Marathons (AIMS) will Charity-Running auch in Europa populär machen.

AIMS fördert Charity-Running

Das Entzünden des Marathon-Feuers durch einen antiken Kämpfer während der Zeremonie an der Gedenkstätte bei Marathon.

Bild: Sailer / photorun.net

Das besonders in Großbritannien und den USA erfolgreiche Charity-Running stand im Mittelpunkt beim 3. Marathon-Symposium der Association of International Marathons and Road Races (AIMS). In Marathon (Griechenland) versammelten sich am Tag vor dem Athen-Marathon die in diesem Verband zusammengeschlossenen Lauf-Veranstalter aus aller Welt.

Die Strecke des Athens Classic Marathon führte am Sonntag von Marathon nach Athen. Es war hier, wo bei den Olympischen Spielen 1896 die moderne Geschichte des Rennens über die klassische Distanz begonnen hatte. Der Ursprung ist freilich viel älter. Er beruht auf der Legende des Pheidippidis, der 490 vor Christus vom Schlachtfeld bei Marathon nach Athen gelaufen sein soll, um dort den Sieg gegen die Perser zu verkünden. Danach sei er, so heißt es, tot zusammengebrochen.

„Es könnte keinen besseren Ort geben als hier an der Gedenkstätte der Schlacht von Marathon, um unsere Verpflichtung gegenüber dem Laufsport, die auf Fairplay, Freundschaft und Frieden beruht, erneut zu bekunden“, erklärte Paco Borao, der Vize-Präsident von AIMS während seiner Rede an dem Denkmal. Sogar der Präsident Griechenlands, Karlos Papoulias, war bei der Zeremonie zugegen. „Als Königsdisziplin der Olympischen Spiele wird der Marathon sein Image von Ethik, Solidarität und Frieden weiter repräsentieren“, erklärte Paco Borao. „AIMS hat sich dazu verschrieben, in Zusammenarbeit mit der IAAF den Laufsport weltweit weiter zu bewerben und das Wissen sowie die Erfahrung zwischen den Mitgliedsrennen auszutauschen, um unseren Sport weiter gut zu entwickeln. Millionen von Menschen betreiben den einfachsten, gesündesten und billigsten Sport im Leben: Laufen.“

AIMS und der Athens Classic Marathon arbeiten auch bereits an einem großen Jubiläumsrennen im Jahr 2010: Es wird dann 2.500 Jahre her sein, seit der Marathon geboren wurde. „2010 wird der Athens Classic Marathon ein herausragendes Rennen sein. Für jeden Läufer wird es etwas ganz besonderes sein, bei diesem Marathon teilzunehmen. Es könnte kein signifikanteres Jubiläum geben. Das Rennen im nächsten Jahr wird ein ähnliches Highlight wie der 100. Boston-Marathon 1996 oder der erste Berlin-Marathon nach dem Fall der Mauer 1990“, erklärte Horst Milde, der Vorsitzender des Symposiums war und AIMS-Board-Mitglied ist.

Im Rahmen des Symposiums wurde die Marathon-Flamme von Schülern in einem Fackellauf von der Gedenkstätte zum Startpunkt des Rennens gebracht. Dort wurde ein zweites Feuer entzündet und zwei kleinere in Laternen an Vertreter von zwei internationalen Marathonrennen überreicht. Den Mubai-Marathon am 17. Januar sowie den Vienna City Marathon am 18. April 2010. Beide Veranstaltungen werden das Marathonfeuer in ihre Veranstaltungen integrieren.

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