Superzeiten

Kursrekorde beim Prag-Halbmarathon

Superzeiten beim Prag-Halbmarathon: Der Kenianer Philemon Limo siegte in 59:30 Minuten, seine Landsfrau Lydia Cheromei in nicht weniger starken 67:33.

Prag-Halbmarathon

Bild: PIM

Gleich beide Kursrekorde fielen beim Prag-Halbmarathon am Sonnabend. Während der Kenianer Philemon Limo in 59:30 Minuten gewann, siegte seine Landsfrau Lydia Cheromei in nicht weniger starken 67:33.

Der 25-jährige Philemon Limo, der erst seit zwei Jahren professionell trainiert, erreichte vor kurzem bei den Cross-Weltmeisterschaften einen beachtlichen Erfolg. Im spanischen Punta Umbria belegte er über die 12-km-Distanz Rang sieben. Diese starke Leistung bestätigte er nun in Prag mit dem bisher größten Sieg seiner Karriere. Bei guten, warmen Wetterbedingungen setzte er sich nach rund 12 km überraschend von den stärker eingeschätzten Konkurrenten Azmeraw Bekele (Äthiopien) und Titus Masai (Kenia) ab. Während diese beiden mit Bestzeiten von unter einer Stunde nach Prag gekommen waren, stand der persönliche Rekord von Philemon Limo vor dem Rennen bei 61:34 Minuten.

„Ich wusste, dass ich unter 60 Minuten würde laufen können, denn ich hatte sehr gut trainiert“, sagte Philemon Limo und fügte hinzu: „In der Zukunft werde ich noch schneller laufen.“ Seine Zeit ist die drittbeste des Jahres, ein Streckenrekord und das erste Ergebnis in Prag unter einer Stunde. Mit deutlichem Abstand folgten Azmeraw Bekele (60:35) und Titus Masai (60:40) auf den Rängen zwei und drei. Rang neun belegte als bester Europäer Günther Weidlinger mit 63:47. Der Österreicher bereitet sich auf den Düsseldorf-Marathon am 8. Mai vor.

Die zweitschnellste Zeit des Jahres lief in Prag Lydia Cheromei mit 67:33. Die 33-jährige Kenianerin hat eine illustre Karriere hinter sich. Bereits vor 20 Jahren wurde sie als 13-Jährige sensationell Junioren-Weltmeisterin im Crosslauf. 2004 war sie Vize-Weltmeisterin im Halbmarathon, bevor sie 2005 nach einer positiven Dopingprobe für zwei Jahre gesperrt wurde. Nach der Geburt ihrer Tochter meldete sie sich als Marathonläuferin zurück. In diesem Januar wurde sie in starken 2:23:01 Stunden Zweite beim Dubai-Marathon. Jetzt erreichte sie auch im Halbmarathon eine Topzeit. In Prag, wo sie in gut einem Monat Marathon laufen will, war sie mit großem Vorsprung vor Belainesh Zemedkun (Äthiopien/69:16) und Rose Kosgei (Kenia/69:31) im Ziel. Hinter der viertplatzierten Joyce Chepkirui (Kenia/71:22) war die zeitgleiche Französin Christelle Daunay beste Europäerin.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net

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