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Krause und Mockenhaupt schaffen Olympianorm

Sabrina Mockenhaupt knackte die Olympianorm über 10.000 m in Bilbao, Gesa Felicitas Krause blieb über 3.000 m Hindernis in Eugene unter dem Limit.

Gesa Felicitas Krause beim Diamond League Meeting in Eugene

Gesa Felicitas Krause unterbot auf Anhieb die Olympianorm über 3.000 m Hindernis.

Bild: photorun.net

Zwei deutsche Langstreckenläuferinnen haben am Wochenende die Norm für die Olympischen Spiele geschafft: Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) gelang dies über 10.000 m und Gesa Felicitas Krause (Eintracht Frankfurt) blieb über 3.000 m Hindernis innerhalb des Limits für London.

Am Sonnabend ging Gesa Felicitas Krause im Rahmen des Diamond League-Meetings in Eugene (USA) an den Start und belegte über ihre Spezialdisziplin Rang sieben. Mit 9:34,76 knackte die 19-Jährige, die im vergangenen Jahr überraschend den WM-Endlauf erreicht hatte und dort als Neunte mit 9:32,74 Minuten einen Juniorinnen-Europarekord aufstellte, dabei in ihrem ersten Hindernisrennen der Saison auf Anhieb die Olympianorm. Es war die zweitschnellste Zeit ihrer Karriere. In dem hochklassigen Rennen verbesserte die Kenianerin Milcah Chemos Cheywa im 3.000-m-Hindernislauf ihre Jahresweltbestzeit auf 9:13,69 Minuten. Sie gewann vor den Äthiopierinnen Sofia Assefa (9:15,45) und Hiwot Ayalew (9:15,84).

Ihre zweite Olympianorm erreichte Sabrina Mockenhaupt, die sich bereits im vergangenen Herbst in Frankfurt über die Marathondistanz qualifiziert hatte. Nach Verletzungsproblemen im Winter hatte sich Sabrina Mockenhaupt jedoch entschieden, bei den Spielen in London nicht Marathon zu laufen. Stattdessen konzentriert sich die 31-Jährige wieder auf die 10.000-m-Strecke. Hier schaffte sie am Sonntag beim Europa-Cup in Bilbao (Spanien) die Qualifikationszeit. Sabrina Mockenhaupt belegte mit 31:36,76 Minuten Rang vier. Überlegene Siegerin des Rennens war Sara Moreira (Portugal) mit 31:23,51. Jo Pavey (Großbritannien/31:32,22) und Christelle Daunay (Frankreich/31:35,81) belegten die Ränge zwei und drei. Hinter Sabrina Mockenhaupt kam die Italienerin Nadia Ejjafini mit 31:45,14 ins Ziel.

Im Männerrennen setzte sich in Bilbao der aus Kenia stammende Polat Kemboi Arikan mit 27:56,28 Minuten durch. Er startet jetzt für die Türkei. Zweiter wurde ein ehemaliger Marokkaner, der nun für Spanien läuft: Ayad Lamdassem war nach 28:04,22 vor dem ersten gebürtigen Europäer, Carles Castillejo (Spanien/28:07,50), im Ziel.

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