Grand 10 Berlin

Komon läuft erneut Weltklassezeit in Berlin

Leonard Komon lief eine neue Jahresweltbestzeit über 10 km. Bei den Grand 10 Berlin siegte der Kenianer in 27:15 Minuten.

Leonard Komon

Leonard Komon gewinnt die Asics Grand 10 in Berlin.

Bild: Jürgen Engler / Berlin läuft

Leonard Komon wurde bei den Grand 10 in Berlin am Sonntag seiner Favoritenrolle gerecht. Der kenianische Vorjahressieger setzte sich bei dem 10-km-Rennen erneut souverän durch und stellte mit 27:15 Minuten die Jahresweltbestzeit seines Landsmannes Micah Kogo ein. Der Kenianer hatte im Frühjahr in Brussum (Niederlande) mit dieser Zeit gewonnen. Während Leonard Komon seinen eigenen Streckenrekord aus dem vergangenen Jahr nur um drei Sekunden verpasste, gab es bei den Frauen bei den Grand 10 einen Kursrekord. Hier siegte die Britin Mara Yamauchi in 32:19 Minuten. Gut 7.000 Läufer gingen bei guten, aber kühlen Wetterbedingungen an den Start.

Vom Start weg hatten die drei Kenianer Leonard Komon, Josphat Bett und Henry Kiplagat das Rennen dominiert und lagen bei der Zwischenzeit über 5 km noch gemeinsam auf Weltrekordkurs. Diese Marke passierten sie auf der schnellen Rundstrecke in 13:23 Minuten. Die Bestmarke von Komon steht bei 26:44 Minuten.

Zwischen den Kilometerpunkten 6 und 7 setzte sich Komon ab und rannte fortan alleine gegen die Uhr. Bei leichtem Gegenwind auf der Kantstraße verlor er dann etwas Zeit und verpasste den anvisierten Kursrekord am Ende knapp. Josphat Bett wurde in 27:45 Minuten Zweiter, Henry Kiplagat benötigte als Dritter 27:52. Vierter wurde Arne Gabius (Asics Tübingen) in 28:58 Minuten. Auch der Olympiasieger von 1992, Dieter Baumann, der seinen Start im Vorjahr noch verletzungsbedingt absagen musste, kam ins Ziel und belegte in 31:54 den 19. Platz.

„Ich starte sehr gerne in Berlin. Leider hat heute nicht alles geklappt, was ich mir vorgenommen habe, aber ich bin sehr zufrieden mit der Zeit. Drei Sekunden über meiner Zeit im Vorjahr, damit kann ich leben“, erklärte Leonard Komon.

Bei den Frauen wurde die britische Weltklasseläuferin Mara Yamauchi ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte mit neuem Streckenrekord in 32:19. Damit war sie gut eineinhalb Minuten schneller unterwegs als die bisherige Rekordhalterin Joan Aiyabei aus Kenia im Jahr 2009 (33:48). Es folgte an zweiter Stelle mit deutlichem Abstand Sandra Boitz (SC DHfK Leipzig) mit 37:03.

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