Komens 3.000-m-Weltrekord für Bekele in Stockholm außer Reichweite

Drei Tage nach seinem Weltrekord über 2.000 m in Birmingham hat Äthiopiens Läuferstar Kenenisa Bekele die zweite avisierte Bestmarke deutlich verpasst. Gut fünf Sekunden fehlten beim Meeting in Stockholm zum 3.000-m-Weltrekord. Der 24-Jährige war nach 7:30,51 Minuten im Ziel und hatte damit eine Jahresweltbestzeit aufgestellt. Doch der Kenianer Daniel Komen, dessen Karriere nach enormen Erfolgen und einem entsprechenden Verdienst unspektakulär austrudelt, war 1998 bereits 7:24,90 Minuten gelaufen. Komen hält auch den Freiluft-Weltrekord über diese Distanz. An seine 7:20,67 Minuten kam bisher kein anderer auch nur annähernd heran.

Drei Tage nach seinem Weltrekord über 2.000 m in Birmingham hat Äthiopiens Läuferstar Kenenisa Bekele die zweite avisierte Bestmarke deutlich verpasst. Gut fünf Sekunden fehlten beim Meeting in Stockholm zum 3.000-m-Weltrekord. Der 24-Jährige war nach 7:30,51 Minuten im Ziel und hatte damit eine Jahresweltbestzeit aufgestellt. Doch der Kenianer Daniel Komen, dessen Karriere nach enormen Erfolgen und einem entsprechenden Verdienst unspektakulär austrudelt, war 1998 bereits 7:24,90 Minuten gelaufen. Komen hält auch den Freiluft-Weltrekord über diese Distanz. An seine 7:20,67 Minuten kam bisher kein anderer auch nur annähernd heran.

An einem perfekten Tag, an dem alles zusammen passt, sei es möglich, diesen 3.000-m-Weltrekord zu brechen, hatte Kenenisa Bekele gesagt. Doch schon das Anfangstempo, das die Hasen in Stockholm vorgaben, passte nicht. Nach 2:32,3 Minuten war die 1.000-m-Marke erreicht – fünf Sekunden langsamer als Komen 1998. Bekele holte dann mächtig auf und lag auf Kurs bei 2.000 m (5:00). Doch dieses Tempo konnte er nicht halten. Komen war den letzten Kilometer in unglaublichen 2:24,9 Minuten gelaufen.

Zum einen zeigt das Stockholmer Ergebnis, dass auch ein Kenenisa Bekele nicht jeden Tag Weltrekorde rennen kann. Zum anderen ist das Resultat ein weiterer Beweis für die außerordentliche Klasse der 3.000-m-Rekorde von Daniel Komen.