Steelman

Knietiefer Schlamm, eiskaltes Wasser und eine Bombenstimmung

Mit ausgelassener Freude, warmen Gedanken und viel Mut stürzten sich 1.600 Teilnehmer unerschrocken in das Abenteuer Steelman auf der Pferderennbahn bei Hannover.

Steelman Hannover 2016 – Die Bilder
Steelman Hannover 2016 Nikolausmütze

Das letzte Hindernis verlangte den Aktiven alles ab: Von Kopf bis Fuß in das schlammige, eiskalte Wasser.

Bild: eichels: event GmbH; Christopher Busch

Am ersten Adventssonntag, am 27. November, ging es auf der Pferderennbahn "Neue Bult" in der Nähe von Hannover gar nicht besinnlich zu. Nur die Nikolausmützen-Aktion – bei der eine Bank für jede Nikolaus-Mütze, die ein Teilnehmer bis ins Ziel brachte, fünf Euro an die HAZ-Weihnachtshilfe spendete – erinnerte an den eigentlich beschaulichen Tag.

Das Wetter war traumhaft: Sonne satt und kein Lüftchen regte sich. 24 Hindernisse und viele kleine Gemeinheiten und Stolperfallen stellten sich den fast 1.600 Aktiven in den Weg, die zwischen der neun- und der 18-Kilometer-Distanz wählen konnten. Ob klettern, hangeln, schleppen oder kriechen – alles, was den Aktiven die Körner aus dem Körper zog, war dabei. Ob Reifenberge, Matschkuhlen, Eisflächen oder Wasserfälle - für reichlich Abwechslung war gesorgt. Besonders hart waren die vielen Hindernisse, bei denen die Teilnehmer durch das eiskalte Wasser mussten. Da hieß es: Augen zu, kurz schreien und durch. Egal wie hart und unerschrocken Steelmans und Steelwomans sind: Das Hindernis „Underpressure“, bei dem der ganze Körper ins eiskalte Nass getaucht wurde, brachte jeden an seine Grenze.

In diesem stinkenden Matschloch verlor der ein oder andere Teilnehmer auch einen Schuh. Suchen war da sinnlos.

Bild: eichels: event GmbH; Christopher Busch

Gemeinsame Grenzerfahrung und Spaß stehen im Vordergrund

Im Vordergrund dieser Cross- und Adventure-Herausforderung stand auch diesmal wieder der Teamgedanke und das gemeinsame Bewältigen des anspruchsvollen Parcours. Gegenseitige Unterstützung an den Hindernissen war Trumpf. Zeiten sind den meisten egal. Mit einem strahlenden Gesicht gemeinsam über die Ziellinie zu laufen, bleibt für viele das Highlight schlechthin.

Aber es gab natürlich auch Sieger und Platzierte bei denen, die ambitionierter unterwegs waren. So sicherten sich auf der 9-Kilometer Distanz Gwendolyn Mewes vom LAC Langenhagen in 49:21 Minuten und Mohamad Maso (Hannover 96 Triathlon) in 42:59 Minten mit einem Zielfotofinish gegen Niklas Heise aus Hameln den Sieg, während auf der Langdistanz Timo Kuhlmann (ebenfalls 96 Triathlon) in 1:25:18 Stunden und Mandy Krause aus Lehrte (1:49:59 Stunden) die Nase vorn hatten. Beide sicherten sich durch diesen Erfolg auch den Titel des „TriTan Hannover 2016“, einer Gesamtwertung aus dem Hannover Marathon, dem Maschsee-Triathlon und eben dem Steelman.

Ein glänzendes Debüt legte das erst am Vortag gegründete „GripTeam“ der Continental AG hin, das sich den Sieg in der Teamwertung über neun Kilometer holte. Auf die meisten Mannschafts-Kilometer brachte es das „Team Talanx“ mit 153 absolvierten Kilometern.

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Bildergalerie: Steelman Hannover 2016 – Die Bilder
Foto: eichels: event GmbH; Christopher Busch

Hindernisläufe 2017:

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