Altmühl-Trail Treuchtlingen 2014

Knackige Anstiege bei strahlendem Sonnenschein

Feld-, Wald- und Wiesenwege wie an einer Perlenkette gereiht: Beim Altmühl-Trail in Treuchtlingen am 6. Juli 2014 genossen die Teilnehmer den 22-km-Trailrun bei bestem Wetter.

Altmühl-Trail 2014 - Die Bilder
07072014 Altmühl-Trail Treuchtlingen

Rundum fand die Strecke des Altmühl-Trails wegen ihres abwechslungsreichen Profils viel Beifall. Die Läufer freuten sich über das neue Angebot.

Bild: Norbert Wilhelmi

Altmühl-Trail: Neues sportliches Highlight

Altmühl-Trail heißt ein neuer sportlicher Höhepunkt in Altmühlfranken. Bei heißem Sommerwetter gelang die Premiere am 6. Juli 2014 perfekt. Mit diesem Pilotprojekt des Vereins OAI wurde im Bereich zwischen Seenland und Altmühl eine neue Reihe von Lauf- und Wanderveranstaltungen begründet.

Unser Fotograf Norbert Wilhelmi war vor Ort beim Altmühl-Trail. Seine schönsten Bilder finden Sie sowohl über- als auch unterhalb dieses Artikels

„Trailrunning“ ist seit einigen Jahren ein Trend in der Laufszene. Nach Altmühlfranken hatte diese Art des Laufens in möglichst unberührter Natur auf möglichst schmalen Pfaden bislang noch nicht gefunden. Mit dem Altmühl-Trail hat sich das nun geändert. In der Trockenrasenlandschaft zwischen den „Heuberger Hängen“ zirpten die Grillen und schrien die Bussarde, als die gut 300 Läufer und Wanderer bei strahlendem Sonnenschein über die Feld-, Wald- und Wiesenwege wie an einer Perlenkette gereiht die Gegend genossen oder sich sportlich maßen.

Altmühl-Trail: 22 km mit 400 Höhenmetern

Der Altmühl-Trail will Breitensport sein und dabei zugleich auch für die Topathleten der Szene eine anspruchsvolle Herausforderung. Die rund 22 Kilometer lange Strecke, die am Seeweiher in Weißenburg startete und am Treuchtlinger Schloss ihr Ziel fand, bot denn auch einige hakelige Schlüsselstellen. So mussten sich die Läufer die Serpentinen am Weißenburger Römerbrunnen ebenso heraufquälen, wie über den Treuchtlinger Burgstallberg und die Treppen am Dietfurter Sommerhaus hinunter. Insgesamt gab es immerhin 400 Höhenmeter zu bewältigen. Gleich zu Beginn stand der knackige Anstieg hinauf auf die Jurahöhe südlich von Weißenburg.

Rundum fand die Strecke wegen ihres abwechslungsreichen Profils viel Beifall. Die Läufergemeinde freute sich über das neue Angebot. Und so hörten die Zuschauer am Wegesrand den einen oder anderen Jauchzer, wie „ist das geil“ oder „ich komme auf jeden Fall wieder“. Der Altmühl-Trail ist viel mehr als ein normaler Geländelauf. An Genussstationen, die von der Zukunftsinitiative des Landkreises betreut wurden, fanden die Teilnehmer nicht nur Stärkung, sondern durch die regionalen Produkte auch ein Stück altmühlfränkische Identität.

Knapp 400 Höhenmeter mussten die Teilnehmer beim Altmühl-Trail in Treuchtlingen über die 22 km bewältigen.

Bild: Norbert Wilhelmi

Sieger beim Altmühl-Trail

Sportlich entschied sich der Lauf zwischen den beiden Lokalmatadoren Andreas Straßner und Kai Reißinger, mit dem glücklicheren Ende für Straßner. Dieser kam nach 1:21:58 ins Ziel. Kai Reißinger wurde Zweiter mit einer Zeit von 1:22:27. Den dritten Platz erlangte Lukas Sörgel (1:30:42). Der angekündigte Marathon-Topläufer Eike Loch hatte kurzfristig abgesagt. Bei den Damen siegte Irmgard Weidenhiller (1:47:20) aus Ingolstadt, gefolgt von Diana Kurrer (1:51:53). Eva-Maria Stevens sicherte sich mit 1:53:50 den dritten Rang.

Die Läufer wurden in Treuchtlingen direkt vor dem Stadtschloss prominent in Empfang genommen. Als Belohnung für die Mühe stand das zeitgleiche Schloss- und Museumsfest bereit oder ein Sprung in das frische Heilwasser der benachbarten Altmühltherme.