Hallen-EM in Belgrad

Klosterhalfen gewinnt Silber hinter Muir

Die 20-jährige Konstanze Klosterhalfen rannte im 1.500-m-Finale der Hallen-EM in 4:04,45 Minuten auf den zweiten Platz. Damit steigerte sie ihre Bestzeit um knapp eine halbe Sekunde.

Konstanze Klosterhalfen

Konstanze Klosterhalfen wurde Vize-Europameisterin über 1.500 Meter.

Bild: photorun.net

Konstanze Klosterhalfen hat ihre erste große Medaille im Erwachsenenbereich gewonnen. Die 20-jährige Nachwuchsläuferin rannte bei den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad im 1.500-m-Finale auf den zweiten Platz. Mit 4:04,45 Minuten steigerte Konstanze Klosterhalfen ihre im Februar bei den Deutschen Meisterschaften aufgestellte Bestzeit (4:04,91) um knapp eine halbe Sekunde.

Favoritin Muir siegt mit Meisterschafts-Rekord

In der ewigen deutschen Hallen-Bestenliste war nur die deutsche Rekordhalterin Brigitte Kraus 1985 mit 4:03,64 Minuten schneller. In Belgrad musste Konstanze Klosterhalfen lediglich der großen Favoritin Laura Muir (Großbritannien) den Vortritt lassen. Sie gewann in der Meisterschafts-Rekordzeit von 4:02,39. Dritte wurde die Polin Sofia Ennaoui in 4:06,59 Minuten, Rang vier belegte die aus Eritrea stammende Schwedin Meraf Bahta mit 4:07,90.

Entscheidung erst 300 m vor dem Ziel bei der Hallen-EM

Während Laura Muir für ein flottes Tempo sorgte und das Rennen an der Spitze laufend bestimmte, zeigte Konstanze Klosterhalfen einen mutigen Lauf. Sie heftete sich an die Fersen der Schottin und war die einzige im Feld, die noch fast bis in die Schlussphase hinein mithalten konnte. „Ich hätte nicht gedacht, dass 300 Meter vor dem Ziel noch eine Konkurrentin hinter mir sein würde“, erklärte Laura Muir, die sich dann aber souverän absetzte. Jedoch dürfte dieses 1.500-m-Finale mehr Kraft gekostet haben als es der Schottin lieb sein konnte. Denn sie will am Sonntag auch noch das 3.000-m-Finale gewinnen.

Hallen-EM in Belgrad: Klosterhalfen überrascht über neue Bestzeit

„Ich schwebe auf Wolke sieben. Ich hatte mit meinem Trainer viel über die Taktik gesprochen, denn die Konkurrenz war stark. Ich konnte mit Laura mithalten und bin überrascht über meine persönliche Bestzeit. Ich bin einfach überglücklich“, erklärte die Junioren-Crosslauf-Europameisterin Konstanze Klosterhalfen, die in Belgrad das nächste Kapitel ihrer jungen Erfolgsgeschichte schrieb.

Das 1.500-m-Finale der Männer gewann der Pole Marcin Lewandowski in 3:44,82 Minuten vor dem Schweden Kalle Berglund (3:45,56) und Filip Sasinek (Tschechische Republik/3:45,89). Siebenter wurde Timo Benitz (LG Farbtex Nordschwarzwald) mit 3:46,73.

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