Hamburg

Klimaneutraler Halbmarathon

Der 19. Hamburg Halbmarathon findet am 23. Juni statt. Die Veranstalter achten auf eine möglichst umweltfreundliche Veranstaltung.

Hamburg Halbmarathon

Läufer beim Hamburg Halbmarathon 2012.

Bild: Veranstalter

Mehr als 6.000 Läufer starten am 23. Juni beim traditionellen Hella Hamburg Halbmarathon. Zum 19. Mal fällt dann der Startschuss für das Rennen durch die Hamburger City und entlang der Alster.

Der Hamburg Halbmarathon soll ein klimaneutraler Lauf werden. Anfahrt, Übernachtungen und Bustransfers der Laufsportler verbrauchen naturgemäß Energie, was mit dem Entstehen von CO2 verbunden ist. Zählt man Kraftstoff-, Strom- und Wärmeverbrauch der Läufer zusammen entspricht das bei rund 6.000 Teilnehmern einer erzeugten Menge von etwa 450 Tonnen Kohlendioxid. Um diese CO2-Emissionen zu kompensieren, müsste man 2.454 Jahre auf seinen Kühlschrank, 1.039 Jahre auf Warmwasser oder 6.237 Jahre auf den Fernseher verzichten.

Vom Sponsor EON werden alle anfallenden CO2-Emissionen ausgeglichen. Das Konzept basiert auf zwei Säulen: der Reduktion und Kompensation von CO2.

Der CO2-Fußabdruck des Hamburg Halbmarathons wird durch die Unterstützung eines Projektes zum Einsatz effizienter Kocher in Ghana kompensiert. Das Klimaschutzprojekt erfüllt die internationalen Anforderungen, die an ausgleichende Klimaprojekte dieser Art gestellt werden. Der sogenannte GoldStandard, mit dem das Projekt zertifiziert ist, stellt sicher, dass die Maßnahmen nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Sie fördern unter dem Stichwort „Grüne Entwicklungshilfe“ gleichzeitig auch die soziale Situation der Bevölkerung vor Ort.

"Die CO2-freie Umsetzung der Veranstaltung ist eine Bereicherung für alle Läufer und für die Hansestadt“, betont Karsten Schölermann von der ausrichtenden Laufgesellschaft. Das Organisationsteam achtet schon lange auf eine möglichst umweltfreundliche Ausgestaltung der Veranstaltung.