Marathon

Kipsang läuft Streckenrekord in Rotterdam

Neue Rekordmarke durch William Kipsang, Sieg und persönliche Bestzeit für Lyubov Morgunova.

Eine Weltklasse-Männersiegzeit gab es am Sonntag auch beim Rotterdam-Marathon: An einem Tag, an dem bereits in London drei Läufer unter 2:06 Stunden blieben, fiel in der holländischen Küstenstadt der Streckenrekord. William Kipsang rannte mit 2:05:50 die erste Zeit unter 2:06 bei dem traditionell immer wieder sehr schnellen Rennen von Rotterdam. Schnellste Frau war die Russin Lyubov Morgunova in 2:25:12.

In Rotterdam triumphierte William Kipsang in internationaler Topzeit.

Eine Gruppe von sieben Läufern hatte im Rennen auf den bisherigen Kursrekord von Felix Limo (Kenia), der vor vier Jahren 2:06:16 gelaufen war, die Halbmarathonmarke nach 62:54 Minuten erreicht. Die Entscheidung zugunsten von William Kipsang fiel kurz vor Kilometer 35. Hier setzte sich der 30-Jährige von seinen Landsleuten ab. Nachdem er im vergangenen Jahr im Rotterdamer Hitzerennen Dritter gewesen war, triumphierte er dieses Mal vor vier weiteren Kenianern: Daniel Rono wurde in 2:06:58 Stunden Zweiter, der ehemalige Weltmeister über 10.000 Meter Charles Kamathi belegte Rang drei mit 2:07:33. Richard Limo (2:08:43) und Paul Kirui (2:09:46) folgten. William Kipsang hatte vor dem Rotterdam-Marathon eine Bestzeit von 2:06:39 Stunden, mit der er 2003 in Amsterdam gewonnen hatte. In Den Haag hatte er sich vor einem Jahr im Halbmarathon auf 60:25 Minuten gesteigert.

Im Frauenrennen führte lange Zeit die am Ende zweitplatzierte Äthiopierin Zekeros Adanech (2:27:32). Doch im Schlussteil des Rennens zog Lyubov Morgunova an ihr vorbei und siegte in persönlicher Bestzeit. Rang drei belegte die Spanierin Alessandra Aguilar mit 2:29:03.