Im verschneiten Edinburgh

Kipchoge und Masai beeindrucken

Eliud Kipchoge

Eliud Kipchoge war der Sieger über 4,2 km.

Bild: photorun.net

„Ich hatte erwartet, dass ich ein gutes Rennen laufen würde, denn ich hatte gut trainiert. Das ist ein gutes Zeichen für das neue Jahr“, erklärte Eliud Kipchoge, dessen Plan es war, von Beginn an ein schnelles Tempo einzuschlagen. Das allerdings lag nicht nur daran, dass einige spurtstarke Mittelstreckler im Feld waren. „Ich nehme immer alle Konkurrenten ernst – die Kenianer genauso wie die besten Europäer“, sagte der Sieger. „Es war heute eine besondere Herausforderung, denn auf Schnee können wir in Kenia natürlich nie trainieren“, fügte Kipchoge hinzu, der 2005 den ersten 8-km-Crosslauf in Edinburgh gewonnen hatte und nun auch beim ersten 4-km-Rennen in Schottland vorne war. Der Kenianer will sich jetzt auf zwei Hallenrennen im Februar vorbereiten – in Stuttgart wird er über 3.000 m antreten, voraussichtlich in Düsseldorf folgt dann ein 5.000-m-Lauf – und danach entscheiden, ob er bei den kenianischen Ausscheidungen für die Cross-WM an den Start gehen wird. „Das große Ziel ist der WM-Endlauf über 5.000 Meter im Sommer.“

Eine Marathonläuferin sorgte überraschenderweise lange Zeit für das Tempo im Frauenrennen über 5,7 km. Der Spanierin Allessandra Aguilar konnten zunächst nur vier Läuferinnen folgen: Kenias Favoritinnen Linet Masai und Vivian Cheruiyot – die Weltmeisterinnen über 10.000 und 5.000 m – sowie Genzebe Dibaba (die jüngere Schwester der Doppel-Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba) und die Britin Hattie Dean. Aber nach ungefähr der Hälfte der Strecke hatten auch die britischen Youngster Charlotte Purdue und Stephanie Twell aufgeschlossen. Sie hatten sich mit einem gleichmäßigen Tempo an die Führungsgruppe heran gearbeitet. Doch lange konnten sie nicht ganz vorne mithalten.

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