Lecher Höhenhalbmarathon

Kenias Läufer dominieren am Arlberg

Ostafrikanische Läufer zeigten beim Lecher Höhenhalbmarathon über 23 Kilometer herausragende Leistungen. Den Tannberglauf gewannen die Deutschen Stefanie Bendels und Arnt König.

Lecher Höhenhalbmarathon 2017 - Die Bilder
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Nicht nur die kenianischen Sieger mussten sich anspruchsvolle Streckenabschnitte emporkämpfen.

Bild: lech-zuers-tourismus_arlberglaeuft

Bereits zum 15. Mal kam am Samstag, den 19. August die Arlberger Läuferszene in Lech zusammen. Der Lecher Höhenhalbmarathon führte dabei 23 Kilometer lange durch die schöne Landschaft Vorarlbergs. Als kürzere Alternative wurde der 13,5 Kilometer lange Tannberglauf, der in der Vergangenheit als Fitnesslauf bekannt war, angeboten. Während die 23 Kilometer von kenianischen Läufern am schnellsten absolvierten wurden, setzten sich beim Tannberglauf zwei Deutsche durch.

Die schönsten Fotos vom Lecher Höhenhalbmarathon finden Sie in der Bildergalerie unter und über diesem Artikel.

Um 10:00 Uhr wurden am Sportpark in Lech die Läufer beider Distanzen auf die Reise geschickt. Für sie sollte das Laufen, wie vom Veranstalter in dessen Ausschreibung angekündigt, zum Hochgenuss inmitten des österreichischen Alpen-Panoramas werden. Die rund 23 Kilometer lange Strecke des Höhenhalbmarathons führt dabei zu großen Teilen über Wanderwege und vorbei an den Gipfeln von Karhorn, Omeshorn und Mohnenfluh. Als schnellster Läufer aller Halbmarathon-Läufer absolvierte der aus Kenia stammende Antony Karinga Maina (run2gether) die 23-Kilometer-Strecke. Der 25-Jährige benötigte 1:35:42 Stunden und setzte so das erste Ausrufezeichen des Tages. Mit exakt eineinhalb Minuten Rückstand folgte ihm sein Teamkollege Robert Panin Surum in 1:37:12 Stunden auf dem zweiten Platz. Weitere knapp acht Minuten später kam mit Michele Paonne (TV-Schaan/Skinfit/Brooks Running CH) der erste Europäer ins Ziel. Der Liechtensteiner benötigte 1:45:02 Stunden und lag so noch vor dem ersten Österreicher, Daniel Jochum (SALOMON-Tri Team Kleinwalsertal), der in 1:47:33 Stunden auf Gesamtrang vier lief. Als schnellste Frau der 118 Finisher kam Joyce Muthoni Njeru (run2gether) ins Ziel. Die 20-jährige Kenianerin überquerte die Ziellinie nach 2:00:21 Stunden und musste so nur sechs Männern den Vortritt lassen. Bereits 52 Sekunden später kam die Bizauerin Andrea Feuerstein-Rauch (Team Mammut SV Bizau) ins Ziel. Das Podest komplettierte nach 2:02:58 Stunden Monika Rausch (Opel Running Team).

Auch deutsche Läufer siegen

Über die kürzere Distanz von 13,5 Kilometer setzten sich die Deutschen Arnt König (SC Bubenbach) und Stefanie Bendels (Opel Running Team) durch. König gewann dabei in 1:08:46 Stunden vor Walter Bereuter (1:10:24 Stunden) und Dieter Reis (Quellfrischrunners/1:15:05 Stunden), Bendels (1:18:55 Stunden) mit über acht Minuten Vorsprung vor der Ukrainerin Rosie Eden (1:27:05 Stunden) und Franziska Schwarz (1:29:42 Stunden). Entgegen der Wetterprognosen blieb es fast durchweg trocken. Den Läufer wurde so nahezu perfektes Laufwetter geboten, weswegen auch zwischenzeitliche leichte Niederschläge die allseits gute Stimmung nicht schmälern konnten. Am 26. August geht es am Arlberg nun mit dem 6. Transvorarlberg Triathlon, einem Triathlon vom Bodensee bis zum Arlberg, weiter.

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