Olympia spezial

Kenianer rennen in die Finals

Fünf Kenianer schafften den Einzug in die Finalläufe über 3.000 m der Männer und 800 m der Frauen.

Olympische Spiele 2008: Janeth Jepkosgei

Weltmeisterin Janeth Jepkosgei lief souverän ins 800-m-Finale.

Bild: photorun.net

Der Montag könnte Kenias großer Tag werden bei den Olympischen Spielen in Peking. Dann stehen die Finals über 3.000 m Hindernis bei den Männern sowie über 800 m der Frauen auf dem Programm. Mit fünf Athleten werden die Kenianer in den zwei Finals sein - darunter sind jeweils die Favoriten auf Gold.

Über die Hindernisse haben die Kenianer den Olympiatitel quasi im Abonnement: Seit den Spielen von Los Angeles 1984 gewann immer einer ihrer Läufer über diese Strecke. Und alles spricht dafür, dass die Kenianer am Montag zum siebenten Mal in Folge olympisches Gold über 3.000 m Hindernis gewinnen werden. Titelverteidiger Ezekiel Kemboi qualifizierte sich als Vierter seines Halbfinals in 8:17,55 Minuten ebenso für den Endlauf wie seine beiden Landsleute Richard Mateelong (8:19,87) und Brimin Kipruto(8:23,53). Die schnellste Zeit erzielte in einem flotten Rennen der Äthiopier Yakob Jarso mit 8:16,88 Minuten. "Das ist nur die Qualifikation gewesen - ich habe mich ausgeruht, um für das Finale fit zu sein", erklärte Ezekiel Kemboi.

In ihrer letzten Saison erreichte Altmeisterin Maria Mutola (Mozambique) bei ihrer sechsten Olympiateilnahme zum fünften Mal das Finale über 800 m. Die 35-Jährige war 2000 in Sydney Olympiasiegerin. Die große Favoritin kommt allerdings auch hier aus Kenia: Pamela Jelimo gewann ihr Halbfinalrennen ebenso souverän in 1:57,31 Minuten wie ihre Landsfrau den dritten Lauf: Weltmeisterin Janeth Jepkosgei setzte sich hier in 1:57,28 durch.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net