10.000 m Männer

Kenenisa Bekeles Taktik auf dem Weg zu Gold

„Wir hatten heute keine Team-Taktik“, sagte Bekele zu dem von Beginn an schnellen Rennen

Im Gegensatz zu den 10.000-m-Finals der letzten Jahre dominierten die Äthiopier dieses Mal nicht das Geschehen an der Spitze. „Wir hatten heute keine Team-Taktik“, sagte Kenenisa Bekele später und erklärte: „Wenn das Rennen so schnell ist, funktioniert das nicht. Ist das Tempo langsam, dann kann man das machen. So aber kannst du nur für dich selbst laufen.“

Das tat Kenenisa Bekele in Abwesenheit seines in den vergangenen Jahren stärksten Rivalen, Sileshi Sihine. Der Äthiopier hatte verletzungsbedingt nicht antreten können. Bekele hielt sich lange Zeit zurück, löste sich dann nach 6.500 Metern mit Tadese, Masai sowie dem am Ende siebtplatzierten Micah Kogo (Kenia) und rannte eingangs der letzten Runde Tadese davon. „Es ist großartig, zum vierten Mal in Folge diesen WM-Titel zu gewinnen“, sagte Kenenisa Bekele und erklärte: „Ich hatte geplant, mich bis zur letzten Runde zurückzuhalten und dann zu spurten.“

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