Nach Sieg in Zürich

Kenenisa Bekele vor Jackpot-Triumph

Kenenisa Bekele gewann das 5.000-m-Rennen in Zürich in neuer Jahresweltbestzeit von 12:52,32 Minuten.

Bekele vor Jackpot-Triumph

Bild: photorun.net

Kenenisa Bekele bleibt im Rennen um den AF Golden League-Jackpot. Der Äthiopier gewann fünf Tage nach seinem erfolgreichen WM-Coup – am Sonntag hatte er Gold über 5.000 m gewonnen, sechs Tage zuvor war er zudem der Sieger über 10.000 m – auch das 5.000-m-Rennen in Zürich. Der 27-Jährige lief dabei eine neue Jahresweltbestzeit von 12:52,32 Minuten.

Nachdem Kenenisa Bekele zuvor auch jeweils in Berlin, Oslo, Rom und Paris gewonnen hatte, fehlt ihm nun nur noch ein weiterer Erfolg am kommenden Freitag in Brüssel zum Jackpot-Triumph. Jene Athleten, die bei allen sechs AF Golden League-Meetings ihre Disziplin gewinnen, teilen sich eine Million US-Dollar. Zurzeit sind neben Bekele noch die russische Stabhochspringerin Jelena Isinbayeva und die US-amerikanische 400-m-Läuferin Sanya Richards im Rennen.

Kenenisa Bekele dominierte das 5.000-m-Rennen in Zürich und führte alleine auf dem letzten Kilometer. Um knapp vier Sekunden verbesserte er seine eigene Jahresweltbestzeit. Edwin Soi (Kenia) wurde in 12:55,03 Minuten Zweiter vor Dathan Ritzenhein (USA), der in 12:56,27 Minuten überraschend einen amerikanischen Kontinentalrekord aufstellte. Ritzenhein unterbot die 13 Jahre alte Bestmarke von Bob Kennedy (USA), der 1996 ebenfalls in Zürich 12:58,21 gelaufen war.

„Es ist schön, dass ich im Jackpot bleibe, aber ich wollte eigentlich noch schneller laufen“, sagte Kenenisa Bekele, für den Siege keine Selbstverständlichkeit sind. „Ich kann nicht von Anfang an wissen, dass ich auf jeden Fall gewinne – davon kann man nur träumen. Aber ich kann die anderen herausfordern.“

Weltmeister Ezekiel Kemboi setzte sich zehn Tage nach seinem Triumph in Berlin auch in Zürich über 3.000 m Hindernis durch. Er gewann in flotten 8:04,44 Minuten vor dem WM-Dritten Bob Tahri (Frankreich/8:05,29). Paul Koech (Kenia/8:06,10) wurde Dritter während der sechstplatzierte Finne einen bemerkenswerten nationalen Rekord mit 8:10,67 Minuten aufstellte. Die alte finnische Bestmarke von Tapio Kantanen (8:12,60) war 33 Jahre alt!

Sehr starke Ergebnisse produzierte auch das 800-m-Rennen der Männer. Hier setzte sich der Kenianer David Rudisha in 1:43,52 Minuten vor seinem Landsmann Alfred Yego (1:43,66) durch. Dritter wurde Weltmeister Mbulaeni Mulaudzi (Südafrika) mit 1:44,03. Die ersten acht Läufer blieben unter 1:45 Minuten.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net

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