André Pollmächer

Keine Bahnrennen mehr

André Pollmächer Debüt 2008

André Pollmächer

Bild: photorun.net

Haben Sie während Ihrer Trainerzeit selbst noch trainiert?

André Pollmächer: Ich musste ja nach meinem Rücktritt vom Leistungssport abtrainieren, daher bin ich schon noch weiter gelaufen – allerdings ohne Plan. Mal bin ich mit meinen Athleten gelaufen, mal mit Freunden und manchmal auch alleine. Seit gut drei Wochen trainiere ich wieder nach einem Plan, den Ron und ich zusammengestellt haben. Es geht zunächst darum, wieder fit zu werden und Strukturen aufzubauen, damit es 2011 dann wieder richtig zur Sache gehen kann. Ich denke aber, dass mir dieses Jahr als Trainer auch helfen wird bei meiner zukünftigen Karriere. Ich habe jetzt eine andere Sichtweise. Dadurch trainiere ich bewusster und merke schon jetzt, dass das Training wirkungsvoller ist. Früher habe ich mich einfach vollkommen auf meinen Trainer verlassen, jetzt kann ich mein Training besser verstehen und auswerten.

Welche Ziele setzen Sie sich?

André Pollmächer: In einem halben bis dreiviertel Jahr will ich wieder bei Wettkämpfen starten. Im Frühjahr stehen zunächst Straßenläufe über 5 und 10 km auf dem Programm, danach will ich einen Halbmarathon laufen. Bei Bahnrennen werde ich allerdings nicht mehr starten.

Im Herbst 2011 plane ich einen Marathonstart, und das etwas längerfristige Ziel heißt Olympische Spiele in London 2012. Wenn ich jetzt wieder anfange und an Marathon denke, kann das Ziel nicht 2:14 Stunden heißen. Für eine Olympia-Qualifikation werden 2:12 Stunden nötig sein und danach muss es weiter gehen. Ich setze alles auf eine Karte.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net

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Das Marathon-Comback