Tough Mudder Hamburg 2014

Kein Rennen sondern eine Herausforderung

6.000 Läufer stellten sich auf dem Gut Basthorst der Herausforderung Tough Mudder Hamburg. Auf 18 Kilometern galt es 23 Hindernisse zu überwinden.

Tough Mudder Hamburg 2014 - Die Bilder
Tough Mudder Hamburg

Niemand blieb sauber beim Hindernislauf Tough Mudder auf dem Gut Basthorst bei Hamburg.

Bild: Sobczak

Auf dem Gut Basthorst in der Nähe von Hamburg feierte der Hindernislauf Tough Mudder Premiere in Norddeutschland. Verteilt auf zwei Tage stellten sich 6.000 Läufer und Freizeitsportler der Hindernislauf-Herausforderung. Neben einer 18-Kilometer-Strecke auf schwerem Geläuf galt es, 23 zum Teil haarsträubende Hindernisse zu überwinden.

Für runnersworld.de war der Fotograf Thomas Sobczak vor Ort. Eine abwechslungsreiche Bildergalerie mit den besten Momente vom Tough Mudder Hamburg finden Sie oberhalb dieses Artikels.

Der Hindernislauf Tough Mudder sieht sich nicht als Rennen, sondern als Herausforderung. Die Teilnehmer traten in kleinen Teams an, die sich gegenseitig an den abwechslungsreichen Hindernissen unterstützen können. Nach einem kollektiven Aufwärmprogramm stürzten sich die 6.000 positiv verrückten Teilnehmer nach und nach auf die Strecke.

23 Hindernisse beim Tough Mudder Hamburg

Dort wurden sie von 23 verschiedenen Hindernissen erwartet, die den Teilnehmern mehr abverlangten als nur eine gute Ausdauer. So mussten sich die Läufer gegenseitig über die sogenannte Berliner Mauer hieven, durch einen Container voller Eiswasser schwimmen und etliche Mal durch den Schlamm kriechen. Auch vor Elektroschocks blieben die Hindernisläufer nicht verschont. Keiner schaffte es das Ziel sauber zu erreichen, aber erstaunlich viele erreichten das Ziel mit einem Lächeln auf dem Gesicht.

Dass beim Tough Mudder der Spaß im Vordergrund steht, ist natürlich klar. So traten etliche Teilnehmer nicht in praktischer Funktionskleidung, sondern in kreativen Kostümen an. Jeder Finisher konnte sich mit einem Bier im Ziel selbst feiern. Ein oranges Stirnband ersetzte die Teilnehmer-Medaille von klassischen Straßenläufen.