WM-Tag 2, 16. August 2009

Kaputte Kopierer und wahnsinnige 9,58 Sekunden über 100 Meter

Irgendwie funktioniert nichts – aber die WM läuft trotzdem. Und Bolt einen Wahnsinns-Rekord.

WM-Volunteer Anine Hell

WM-Volunteer Anine Hell musste bei Technik-Problemen einen kühlen Kopf bewahren.

Bild: Claus Dahms

Es scheint an diesem Morgen nichts zu funktionieren – doch die WM läuft trotzdem. Ein Beispiel dazu wäre: Journalisten, Fernsehleute und Fotografen brauchen Starterlisten der Athleten der einzelnen Wettkämpfe, um mitzuverfolgen und leztendlich berichten zu können, welche Wettkämpfe sich vor ihren Augen oftmals gleichzeitig abspielen. Diese Listen werden am Vortag von jedem Team an das BOC weitergeleitet und sollen dann hier im Main Media Center zur Verfügung gestellt werden.

Nun braucht aber jeder Journalist mindestens eine Kopie. Die Zuständigen des Kopiercenters kommen erst um halb neun, der erste Wettkampf startet um zehn Uhr. Es sind von vier Kopiergeräten drei kaputt, das Vierte ist ohne Strom.

Zwischen berechtigt schreienden und wütenden ausländischen Journalisten versuchen wir die Kopierer zum Laufen zu bringen. Zum Teil funktioniert das, aber nur langsam. Die Presse muss an diesem Morgen zu spät zu ihrem Platz im Stadion gekommen sein – kein guter Anfang für den ersten Tag! Es stehen 212 Stationen für Broadcast-Übertragungen bereit, 715 Plätze für die schreibende Presse und 160 Fotoreporterplätze.

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