Halbmarathon-Titelkämpfe

Jan Fitschen deutscher Meister mit Jahresbestzeit

Jan Fitschen siegte bei den deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Refrath und lief mit 63:22 Minuten eine neue Halbmarathon-Bestzeit.

Jan Fitschen

Jan Fitschen läuft trotz Halbmarathon-Bestzeit in Refrath keinen Marathon im Frühjahr.

Bild: photorun.net

Mit einer deutlichen Steigerung seiner Bestzeit hat Jan Fitschen (TV Wattenscheid) am Sonntag bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Refrath den Titel gewonnen. Der 35-Jährige war nach 63:22 Minuten vor Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) im Ziel. Pflieger lief mit 64:11 ein gutes Debüt über die 21,0975-km-Strecke. Dritter wurde der für ART Düsseldorf startende Ukrainer Vitaliy Rybak in 66:26.

Jan Fitschen steigerte seine Bestzeit in Refrath um 1:19 Minuten und unterbot auch die deutsche Jahresbestzeit, die André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) im März in Lissabon mit 64:35 aufgestellt hatte, klar. Trotzdem wird der frühere 10.000-m-Europameister in diesem Frühjahr nicht wie ursprünglich geplant beim Düsseldorf-Marathon in zwei Wochen an den Start gehen. In der Folge eines Achillessehnen-Problems im Winter hatte er zu viel Trainingsrückstand und verzichtete auf den Marathon am Rhein. Für den Halbmarathon jedoch reichte es für eine gute Leistung. Jan Fitschen, der sich im vergangenen Jahr beim Berlin-Marathon auf 2:13:10 Stunden gesteigert hatte, will nunmehr bei einem Herbstmarathon die Norm für die Europameisterschaften 2014 unterbieten.

In Düsseldorf starten soll dagegen in zwei Wochen André Pollmächer. Allerdings ging der 30-jährige am Sonntag angeschlagen aus dem Rennen bei den Meisterschaften, so dass der erwartete Zweikampf mit Jan Fitschen vorzeitig beendet war. Eine genaue Diagnose des Problems steht noch aus.

Souverän zum Sieg lief bei den Frauen Eleni Gebrehiwot (TV Wattenscheid), die nach 1:13:15 Stunden vor Carolin Aehling (LG Telis Finanz Regensburg/1:15:42) und Maike Schön (LAZ Puma Rhein-Sieg/1:16:22) im Ziel war. Die aus Äthiopien stammende Gebrehiwot hatte im März bereits bei den Deutschen Cross-Meisterschaften den Titel gewonnen.