Towerrunning World Cup

Internationale Rennen sorgen für Spannung im Weltcup

In der Gesamtwertung des Towerrunning World Cup geht es 2010 wesentlicher enger zu als im Vorjahr.

Radebeul Everest 2

In Radebeul wollen fast 4000 Stufen erklommen werden.

Bild: Towerrunning e.U.

Beim Anblick der Weltcup-Wertung nach den ersten drei Monaten wird sich mancher Experte verwundert die Augen reiben. Zwei amerikanische Athleten führen die Rankings an, Thomas Dold, Matthias Jahn und Marie-Fee Breyer liegen zurück. Natürlich muss man den dreien dabei zu Gute halten, dass bisher nur wenige europäische Events auf der Tagesordnung standen und die meisten Punkte auf den Treppen in Nordamerika zu holen waren.

Deutlich internationaler wird es in jedem Fall in den kommenden Monaten: Eine Vielzahl hochklassiger Veranstaltungen in allen Erdteilen steht an und es ist zu erwarten, dass bis Ende Juni vor allem die europäischen Athleten angeführt von den deutschen Spitzenläufern einen großen Sprung nach vorne in den Wertungen machen werden – möglicherweise bis an die Spitze. Dieser Artikel soll einen kleinen Überblick über die kommenden Highlights bieten.

Wie in den Vorjahren wird der April vor allem durch kanadische Events geprägt, die im Zeichen des Naturschutzes stehen – angeführt vom CN Tower Climb in Toronto. Die Erträge dieser mehrtägigen Massenveranstaltung mit vielen Tausenden von Teilnehmern kommen dem World Wildlife Fund zukommen.

Ein anderes Extrem ist in Deutschland das europäische Highlight des Monats, die erste bedeutende Outdoor-Veranstaltung des Jahres – der Mount Everest Treppenmarathon auf der Radebeuler Spitzhaustreppe, der bei seiner nunmehr sechsten Auflage bereits Kultstatus erlangt hat und eine besondere Klientel anzieht.

Immerhin wird dabei über eine Gesamtdistanz von 84,39 km (Doppelmarathon) ein Höhenunterschied von 8.848 m (Mount Everest) überwunden, was einer virtuellen Besteigung des welthöchsten Berges ab Meeresniveau gleichkommt – Aufstiegshilfe 100x 397 Stufen!

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