Women’s Run Wien

Im Donaupark läuft niemand allein

Bei Kaiserwetter liefen 1.900 "Running Queens" beim Reebok Women's Run in Wien über die Donauinsel.

Women’s Run Wien

Dieser Butler begleitete die "Running Queens" aus Nürnberg auf den letzten Metern ins Ziel.

Bild: Urs Weber

Wien bietet viele Anlässe für einen Besuch, egal ob touristische, kulturelle oder sportliche Highlights. Davon hat Wien seit letztem Jahr eins dazugewonnen: Den Reebok Women’s Run. Hier kommen Sie zur Fotogalerie des Wiener Reebok Women's Run 2011. Noch mehr Bilder vom Rahmenprogramm finden Sie hier.

Und der Lauf auf der Donauinsel über fünf oder acht Kilometer wird nicht nur bei den Wienerinnen gut angenommen. Viele der über 1.900 Teilnehmerinnen kamen aus ganz Österreich angereist, ob aus Kärnten, Tirol oder der Steiermark. Zu den Heimatorten der Läuferinnen zählten Villach, Klagenfurt, Graz, Salzburg und Innsbruck. Andere kamen aus Ungarn, Tschechien, Italien – und nicht zuletzt Deutschland. Daher kam sogar die größte angereiste Teilnehmerinnengruppe: „Never walk alone“ aus Nürnberg. Und das Motto der 44 Läuferinnen ist wörtlich zu verstehen, keine von ihnen lief alleine ins Ziel.

Selbst die Schlussläuferin wurde begleitet, hatte im Wortsinne ihren eigenen Wasserträger: Bernhard Nuß hatte sich extra als Butler verkleidet, der mit Silbertablett und Sektflöte die Damen aus Nürnberg eskortierte. Und im Ziel wartete bereits Ernst-Wilhelm, Running-Prince prangte auf seinem blauen T-Shirt, der Erika, Gabriela, Katharina, Marina, Susanne und all die anderen „Running Queens“ in Empfang nahm.

Die Bedingungen waren jeder Königin würdig, Kaiserwetter nennt man solche Tage nicht nur in Österreich. Gerade am späten Nachmittag hüllte sich warmes Spätsommer-Sonnenlicht um die rosa T-Shirts auf der Donauinsel. Stephie Fahnemann vom Organisationsteam: „Die Laufbedingungen waren optimal - warm, aber nicht zu warm. Pünktlich zum Zieleinlauf wurde der Himmel blau!“

Und auch die Laufstrecke über die Donauinsel erntete Lob. Carola, die mit ihrer Freundin Julia aus Hamburg angereist war und die 8-km-Strecke lief: „Eine sehr nette Strecke, schön viele Blumen“, freute sie sich, „und dass man dreimal an den Zuschauern im Zielbereich vorbei kam, das war toll!“