Hallen-WM in Sopot

Homiyu Tesfaye Achter über 1.500 m

Nach einem starken Vorlauf konnte Homiyu Tesfaye im Finale der Hallen-WM in Sopot über 1.500 Meter nur auf den achten Rang laufen.

Hallen-WM

Homiyu Tesfaye lief auf Rang acht im WM-Finale.

Bild: www.photorun.net

Das Finale erreichte er tags zuvor souverän, doch im Endlauf über 1.500 m ging Homiyu Tesfaye dann bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Sopot (Polen) die Kraft aus. Der 20-jährige Läufer, der aus Äthiopien stammt und für Eintracht Frankfurt startet, musste sich mit Rang acht in 3:39,90 Minuten zufrieden geben. Die Medaillen gingen in diesem Finale nach Afrika: Neuer Hallen-Weltmeister wurde Ayanleh Souleiman (Dschibuti) in 3:37,52 Minuten vor Aman Wote (Äthiopien/3:38,08) und dem Titelverteidiger Abdalaati Iguider (Marokko/3:38,21).

Mit einem Vorlauf-Sieg am 7. März 2014 hatte sich Tesfaye für das WM-Finale am 9. März 2014 qualifiziert. Dort lag er während der ersten Hälfte des 1.500-m-Rennens gut und positionierte sich zwischen den Rängen drei und fünf. Doch sein starker Endspurt, mit dem er in den vergangenen Wochen immer wieder überzeugt hatte, blieb aus und die kleine Hoffnung auf eine Medaille war damit dahin. Doch der Entwicklung von Tesfaye wird dies keinen Abbruch tun. In der Hallensaison zeigte er einmal mehr – nach seinem fünften Platz beim WM-Finale im Sommer 2013 –, dass mit ihm in der Zukunft zu rechnen ist. Bei den Europameisterschaften in Zürich gehört er im Sommer sicherlich zu den Medaillenkandidaten.

Ganz anders als das eher knappe Rennen der Männer lief das 1.500-m-Finale der Frauen. Allerdings war es keine Überraschung, dass dieser Endlauf von Abeba Aregawi dominiert wurde. Die aus Äthiopien stammende Schwedin – über 1.500 m seit kurzem auch Europarekordlerin mit 3:57,91 Minuten – gewann den Titel in 4:00,61 Minuten. Im vergangenen Sommer wurde sie bereits in Moskau Weltmeisterin über diese Strecke.

Kurz nach dem Start hatte sich die 23-jährige Schwedin zunächst am Ende des Feldes einsortiert, um sich wohl einen Eindruck von der Konkurrenz zu machen. Aregawie brauchte niemanden zu fürchten und schob sich schnell nach vorne. Nach knapp 500 Metern übernahm sie die Spitze und zog unaufhaltsam davon. Am Ende hatte sie fast 50 Meter Vorsprung vor den nächstplatzierten Läuferinnen. Ihre frühere Landsfrau Axumawit Embaye (Äthiopien/4:07,12) und Rababe Arafi (Marokko/4:07,53) sicherten sich die Ränge zwei und drei. Es war in der Geschichte der Hallen-WM der mit Abstand größte Vorsprung einer 1.500-m-Siegerin. Dies erklärt sich aber auch mit der relativ schwachen Konkurrenz.

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