Marathon-Höhepunkte im Herbst 2012

Hochspannung in New York

In New York verspricht das Rennen mit dem Duell zwischen Wilson Kipsang und Moses Mosop Hochspannung.

Amsterdam-Marathon:
Zumindest bei den Männern kann es auch in Amsterdam sehr schnelle Zeiten geben. Hier trifft Vorjahressieger Wilson Chebet (2:05:27) auf Peter Kirui (Kenia). Kirui war bei den Marathonrennen in Berlin und Frankfurt im vergangenen Jahr Tempomacher. Am Main beendete der den Lauf und erzielte dabei noch 2:06:31. Weitere Athleten, die in Amsterdam am 21. Oktober an den Start gehen, sind bisher noch nicht bekannt.

Traumziel vieler Läufer: Der Central Park in New York.

Bild: photorun.net

New York-Marathon:
Den Schlusspunkt der Reihe der spektakulärsten Marathonrennen des Jahres setzt der ING New York City-Marathon am 4. November, der auch der letzte Lauf der World Marathon Majors (WMM)-Serie 2011-2012 ist. Beim mit Abstand größten Marathonrennen der Welt – im vergangenen Jahr erreichten 46.795 Läufer das Ziel im Central Park – kommt es bei den Frauen zu einem spannenden WMM-Finale. Denn drei Läuferinnen aus Kenia haben noch Chancen auf die Prämie von 500.000 US-Dollar: Die aktuelle Boston-Siegerin Sharon Cherop, die Weltmeisterin Edna Kiplagat und die London-Marathon-Siegerin Mary Keitany.

Während Keitany ihren avisierten Start in New York aufgrund einer Verletzung nicht realisieren kann, zählt für Cherop und Kiplagat nur der Sieg. Gewinnt eine der beiden New York dann ist auch Platz eins in der WMM-Serie sicher. Platz zwei in Big Apple würde jedoch nicht reichen, um die derzeit führende Mary Keitany noch von Rang eins zu verdrängen. Sharon Cherop und Edna Kiplagat treffen auf sehr starke Konkurrenz: Olympiasiegerin Tiki Gelana (Äthiopien) und die Olympia-Dritte Tatyana Arkhipova-Petrova (Russland) sind im Rennen, wobei abzuwarten bleibt, wie stark sie nur drei Monate nach dem olympischen Lauf sind. Außerdem startet die New Yorker Titelverteidigerin Firehiwot Dado (Äthiopien).

Im Männerfeld treffen die beiden zweitschnellsten Läufer aller Zeiten aufeinander – diese kuriose Konstellation erklärt sich mit dem Reglement bezüglich der Anerkennung von Rekorden. Moses Mosop (Kenia) ist mit seiner Bestzeit von 2:03:06 der schnellste Läufer im Feld. Im vergangenen Jahr wurde er mit diesem Ergebnis Zweiter auf der nicht rekordtauglichen Strecke von Boston. Sein Landsmann Wilson Kipsang verpasste in Frankfurt vor einem Jahr den Weltrekord um lediglich vier Sekunden und steigerte sich auf 2:03:42. Die beiden treffen in New York auf den Sieger des Rennens von 2010, Gebre Gebremariam (Äthiopien/Bestzeit: 2:04:53) und den aktuellen Paris-Marathon-Sieger Stanley Biwott (Kenia/2:05:12), der als Ersatzmann für Olympia nominiert worden war, jedoch nicht zum Einsatz kam.

Meb Keflezighi (2:09:08), der bei Olympia mit Rang vier für eine Überraschung sorgte, und Abdi Abdirahman (2:08:56), der in London verletzungsbedingt ausstieg, sind die amerikanischen Hoffnungen in New York.

Weiterlesen

Seite 3 von 5
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Termine und Zeiten