Höllenlauf Schüttorf 2015

Hindernisse im Minuten-Takt

Der Höllenlauf Schüttorf führte die Teilnehmer über fünf Runden á 1,6 Kilometer. Bei acht Hindernissen pro Runde, konnten die Läufer kaum verschnaufen.

Die Höllenwand schien von Runde zu Runde höher zu werden.

Bild: Wilhelm Hermsen

Am 26. September gab Organisator Wilhelm Hermsen mit einem Dreizack das Startzeichen für den dritten Höllenlauf. Fünf 1,6 Kilometer lange Runden mit je acht Hindernissen lagen vor den hunderten Teilnehmern. Michael Sperver und Imke Sumbeck konnten das Rennen inklusive Bogenschießen für sich entscheiden.

Hindernisvielfalt trotz kleiner Runde beim Höllenlauf 2015

Gleich zu Beginn rannten die Läufer auf die Höllenwand zu. Danach folgte der Teufelsberg, der in diesem Jahr mit einem Kriechgestell versehen war. So mussten die Teilnehmer versuchen, auf engstem Raum und rutschigen Untergrund gegen den Berg zu klettern. Das Strohballenhindernis sorgt aufgrund seiner Höhe immer wieder für einen Adrenalinkick. Riesige Autoreifen-Berge sowie das Hangelgestell forderten den Teilnehmern neben Geschickt auch jede Menge Kraft ab. Die Highlights bildeten allerdings der „Flammentod“, das Wasserbecken, das mit gemeinen Vertiefungen versehen wurde und die „Moddaline“, das Schlammrobben. Organisator Wilhelm Hermsen achtet bei der Auswahl der Hindernisse und der Hindernisfolge auf höchste Sicherheit und abwechslungsreiche Ganzkörper-Beanspruchung.

Im Ziel war der Wettkampf noch nicht vorbei

Sichtlich erschöpft kamen die Teilnehmer ins Ziel, wo ihnen jedoch nur eine kurze Verschnaufpause blieb, da der Höllenlauf erst mit einem Bogenschießen endet. Hier mussten die Höllenläufer ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen. Wer nicht die Mitte der Zielscheibe traf, musste mit empfindlichen Zeitzuschlägen rechnen. Pro Ring, der auf der Zielscheibe zwischen der Mitte und dem Pfeil lag, wurde den Läufern 20 Sekunden zu ihrer Laufzeit addiert. Jeder musste innerhalb von 30 Minuten nach seinem Zieleinlauf drei Mal schießen.

Feucht-fröhliche Angelegenheit: Der Höllenlauf macht alle Teilnehmer nass.

Bild: Wilhelm Hermsen

Zwei Starts beim Höllenlauf

Da das Teilnehmerlimit pro Lauf bei 333 Läufern liegt, wurde nach dem ersten Startschuss um 14 Uhr um 15:45 Uhr ein zweiter gegeben. Der dritte Höllenlauf zählte insgesamt 533 Finisher in der Einzelwertung. Schnellster Läufer des 8-Kilometer-Hindernislaufs war Michael Sprever. Er überquerte die Ziellinie nach 37:04 Minuten, erhielt jedoch noch 5:20 Minuten Zeitzuschlag aufgrund seiner Zielgenauigkeit. Dennoch reichte es, um mit insgesamt 42:24 Minuten vor Extremläufer Daniel Pugge (43:07 Minuten) zu gewinnen. Auf Platz drei schaffte es Sebastian Heymann, der nach dem Lauf in 38:22 Minuten genauso wie Daniel Pugge noch die Chance auf den Sieg hatte. Zusammen mit seinem Zeitzuschlag kam er letztendlich jedoch nicht über 45:02 Minuten hinaus.

Heimsieg bei den Frauen

Bei den Damen konnte die Schüttorfer Athletin Imke Sumbeck ihr Können unter Beweis stellen. Mit einer hervorragenden Laufleistung von nur 46:00 Minuten und einem Zeitzuschlag für die von 4:20 sicherte sie sich souverän den ersten Platz in der Damenwertung. Christiane Haarhues, ebenfalls aus Schüttorf, überquerte die Ziellinie in 52:16 Minuten und sicherte sich mit einem Zeitzuschlag von 5:20 Minuten den zweiten Platz. Femke Hagedorn erhielt für ihre Laufzeit 53:06 Minuten und 5:20 Minuten für ihre drei Bogenschüsse den dritten Platz.

Auch eine Teamwertung wurde angeboten. Hier konnten sich fünf Läufer über jeweils eine Runde von circa 1,6 Kilometer verausgaben und richtig Gas geben. Die Mannschaft „freeXactive“ sicherte sich den ersten Platz vor den Teams „Westfalia Bilk“ und „Heipiemen“.

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