Möhnesee-Pokal-Lauf 2014

Herausforderung im Arnsberger Wald

Schon die klassische 15-km-Runde beim Möhnesee-Pokal-Lauf stellte die Teilnehmer vor einige Herausforderungen. Wer's härter mochte, lief sie doppelt.

Möhnesee-Pokal-Lauf 2014 - Die Bilder

Der Möhnesee-Pokal-Lauf im Arnsberger Wald ging am Pfingsamstag, 7. Juni 2014, bereits in die 26. Runde. Die reizvollen Strecken führen bei diesem anspruchsvollen Landschaftslauf mit Trailpassagen durch den Naturpark Arnsberger Wald im Sauerland, teilweise entlang der Möhnetalsperre.

Den traditionellen 15-km-Lauf gewann in neuer Streckenbestzeit Eyob Solomun. Trotz hoher Temperaturen rannte er auf der anspruchsvollen Strecke mit 310 Höhenmetern eine Zeit von 50:41 Minuten. "Dieter Rekord wird noch lange Zeit bestehen bleiben," vermutet Organisations-Chef Dieter Schenzer von der LG Deiringsen. "Bei diesen Bedingungen ist der neue Streckenrekord ein Hammer." In ebenfalls sehr starken 50:58 Minuten folgte ihm Christof Neuhaus von der LGO Dortmund mit nur 17 Sekunden Abstand. Damit egalisierte der alte Streckenrekordhalter seine Bestzeit von vor zwei Jahren. Bis Kilometer 11 waren Solomun und Neuhaus noch zusammen gelaufen, danach konnte Solomun sich absetzen. Auf die weiteren Läufer mussten die Zuschauer an der Ziellinie des Möhnesee-Pokal-Laufs knapp zehn Minuten warten. Als erster der Verfolger erreichte Andreas Joswig nach 1:00:22 Stunden das Ziel.

Nur wenige Minuten später lief die schnellste Frau ein: Yemane Mealat, Vereinskameradin des Männersiegers, machte den Doppelsieg für die SG Wenden mit einer Zeit von 1:03:51 Stunden perfekt. Auch sie hält damit jetzt den Streckenrekord auf der 15-km-Runde durch den Arnsberger Wald. Mit großem Abstand folgte Angela Moesch vom ausrichtenden LG Deiringsen in 1:07:38 Stunden. Damit sicherte sie sich den zweiten Platz ungefährdet vor Ute Spicker (Team Essen, 1:14:30). Insgesamt kamen beim 15-km-Möhnesee-Pokal-Lauf 72 Finisher ins Ziel.

39 Läufer wagten sich beim Möhnesee-Pokal-Lauf gar auf die doppelte Runde über 30 Kilometer. Zu den 620 Höhenmetern kam als zusätzliche Belastung die frühsommerliche Hitze am Tag des Rennens. 10 Läufer stiegen zwischendurch aus. Schnellster der 29 Finisher war Frank Hardenack in respektablen 2:06:56 Stunden - schneller als die meisten auf der einfachen Runde. Der Zweite Burkhard Schöne lief eine Zeit von 2:22:07 Stunden, und als Dritte des Gesamteinlaufs überquerte schon die erste Frau die Ziellinie: Triathletin Birgit Schönherr-Hölscher vom PV-Triathlon Witten erreichte 2:25:25 Stunden, zwei Minuten vor dem dritten Mann Manfred Poloschek (2:27:41). Bei den Frauen wurde Kerstin Peller-Tölle in 2:38:05 Stunden Zweite vor Steffi Busenius (2:45:53).

Den 5-km-Lauf mit einer herausfordernden Steigung auf der zweiten Streckenhälfte gewann Georg Kott in 18:38 Minuten vor Heiko Wilmes (18:46) und Thorsten Schulte (19:11). Lina Voss reichten 24:07 Minuten für den Sieg in der Frauenwertung.

Schön, aber anspruchsvoll ist die Strecke durch den Arnberger Wald beim Möhnesee-Pokal-Lauf.

Bild: Wolfgang Steeg

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