Kärnten Läuft

Heißer Halbmarathon am Wörthersee

Bei hochsommerlichen Temperaturen liefen rund 2.700 Läufer aus 21 Nationen den Halbmarathon entlang des Wörthersees. Anna Hahner erreichte Platz zwei.

Kärnten Läuft 2012 Bild 3

Kärnten Läuft-Sieger 2012: Lucy Murigi und Robert Langat.

Bild: Kärnten Läuft / Raunig

Beim Wörthersee-Halbmarathon im Rahmen von "Kärnten Läuft" zeigte sich das Wetter von seiner schönsten und heißesten Seite: trotz Temperaturen jenseits der 30 Grad boten vor allem die internationalen Spitzenathleten beachtliche Leistungen. Start war an der Promenade vor dem Schlosshotel in Velden, welches durch die Fernsehserie „Ein Schloss am Wörthersee“ bekannt wurde. Die Strecke verlief am Nordufer durch Pörtschach bis nach Klagenfurt, der Hauptstadt von Kärnten. Fast auf der gesamten Strecke, mit nur wenigen kleinen Steigerungen, konnten die Läufer einen herrlichen Blick auf den tiefblauen Wörthersee genießen.

Den Sieg bei den Herren holte sich der Kenianer Robert Langat. Er setzte sich mit einem kurzen, schnellen Antritt rund drei Kilometer vor dem Ziel von seinen beiden Landsmännern ab und rannte nach 1:02:47 in Klagenfurt über die Ziellinie. In 1:03:04 belegte Charles-Wachira Maina (KEN) Rang 2. Als Dritte in 1:03:08 komplettierte Solomon-Kirwa Yego, ebenfalls aus Kenia, das Podest.

Länderkampf Deutschland gegen Österreich: Jan Fitschen (vorne) gewann gegen Lokalmatador Markus Hohenwarter (hinten).

Bild: Kärnten Läuft / Raunig

Im Männerduell Deutschland gegen Österreich liefen die jeweils schnellsten Athleten lange Schulter an Schulter. Im Ziel setzte sich der 10.000-m-Europameister Jan Fitschen (D) in 1:05:36 Stunden gegen den Kärntner Lokalmatador Markus Hohenwarter (1:06:06) durch.

Bei den Frauen siegte die Kenianerin Lucy Murigi in 1:14:05. Sie konnte an diesem Tag ihre geplante Renntaktik perfekt umsetzen und gab das gesamte Rennen über ihre Führung nicht ab. Stark präsentierte sich auch die deutsche Läuferin Anna Hahner. Zu Beginn hielt sie sich dezent zurück, ehe sie ab Kilometer 15 eine Athletin nach der anderen überlief und als Zweite mit einer Zeit von 1:14:31 ins Ziel kam. „Ich rannte das gesamte Rennen über alleine, doch die tolle Stimmung auf der gesamten Strecke hat mich regelrecht ins Ziel getragen", freute sich Anna. Rang drei ging an die kroatische Olympia-Teilnehmerin Lisa Stublic in 1:15:10.

Mit der starken Leistung von Anna Hahner setzte sich auch bei den Frauen Deutschland gegen Österreich durch. Als schnellste Österreicherin kam, wie schon im Vorjahr Sabine Reiner mit der Endzeit von 1:17:12 ins Ziel.