Siebenhügellauf Nijmegen

Haile Gebrselassie siegte in Nijmegen

Olympiasiegerin Noguchi wurde bei ihrem Comeback in Europa Fünfte beim Siebenhügellauf in Nijmegen über 15 Kilometer. Haile Gebrselassie siegte.

Siebenhügellauf_2011

Mizuki Noguchi, hier bei ihrem Sieg in Berlin 2005, startete zum ersten Mal seit jenem Rennen wieder in Europa.

Bild: photorun.net

Zum ersten Mal seit ihrem Sieg beim Berlin-Marathon 2005 ist Mizuki Noguchi wieder bei einem Rennen in Europa an den Start gegangen. Die japanische Marathon-Olympiasiegerin von Athen 2004, die vor sechs Jahren in Berlin den noch immer gültigen Streckenrekord von 2:19:12 Stunden aufgestellt hatte, kommt damit zumindest räumlich ihrem Ziel, dem Olympiastart in London 2012, näher. Am Sonntag belegte die 33-Jährige beim Siebenhügellauf im holländischen Nijmegen Rang fünf. Über die 15-km-Strecke war sie nach 50:25 Minuten im Ziel.

Auf den letzten fünf Kilometern hatte Mizuki Noguchi Probleme, sodass sie von Platz zwei noch auf Rang fünf zurückfiel. Die Japanerin, die nach einer Kette von Verletzungen lange Zeit keine Wettkämpfe bestreiten konnte und deswegen auch die Qualifikation für Olympia in Peking 2008 verpasst hatte, will sich Ende Januar beim Osaka-Marathon für London qualifizieren. Sie wollte unmittelbar nach dem Rennen in Nijmegen wieder ins Höhentrainingslager nach Colorado (USA) zurückkehren. Die Marathon-Spezialistin Noguchi, die über kürzere Strecken auch in der Vergangenheit keine großen Erfolge erreichte, wird in Osaka die schnellste Japanerin sein und zudem eine möglichst gute Zeit unter 2:25 Stunden laufen müssen, um sich das Olympia-Ticket zu sichern.

Zu einem souveränen Sieg lief in Nijmegen Waganesh Mekasha. Die Äthiopierin war nach 48:33 Minuten vor den Japanerinnen Aki Odagiri (49:42), Ayame Takagi (49:44) und Erika Ikeda (50:07) im Ziel.

Bei den Männern setzte sich Haile Gebrselassie in seinem zweiten Rennen nach seinem Ausstieg beim Berlin-Marathon Ende September durch. Der ehemalige Marathon-Weltrekordler aus Äthiopien, der vor vier Wochen einen Halbmarathon in Birmingham gewonnen hatte, lief die 15 km in flotten 42:44 Minuten. Mit deutlichem Abstand kamen Vincent Kipruto (Kenia/43:15) und Samson Gezahai (Eritrea/43:56) ins Ziel.

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