Grand-Prix von Bern 2013

Haile Gebrselassie gewinnt den Grand-Prix von Bern

Der 40-jährige Äthiopier Haile Gebrselassie siegte beim Grand-Prix von Bern in 46:59 Minuten und stellte damit einen neuen Masters-Weltrekord auf.

Grand-Prix von Bern 2013 - Bilder

Keine sechs Wochen ist es her, da zeigte Haile Gebrselassie, dass er immer noch schnell laufen kann. Im Rahmen des Wien-Marathons startete der äthiopische Wunderläufer über die halbe Marathondistanz und gewann das Rennen in starken 61:14 Minuten. Am 18. Mai lief der jetzt 40-Jährige beim Grand-Prix von Bern mit, dem größten Volkslauf der Schweiz, wo er konkurrenzlos in 46:59 Minuten siegte und damit einen neuen Masters-Weltrekord aufstellte.

Haile Gebrselassie gewinnt den Grand-Prix von Bern 2013.

Bild: swiss-image.ch

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Haile Gebrselassie begann das 10-Meilen-Rennen in Bern mutig: Den ersten Kilometer legte er in 2:38 Minuten zurück. Schon nach vier Kilometern ließ er den letzten Mitläufer stehen, passierte die ersten fünf Kilometer nach 13:44 Minuten. Das war aber selbst für den mehrfachen Weltrekordler zu schnell. Die 10-km-Zwischenzeit lag dann nur noch bei 28:39 Minuten, nach 16,093 Kilometer stoppte die Zielzeit bei 46:59 Minuten. Das reichte zwar für einen komfortablen Vorsprung von zweieinhalb Minuten, zeigte aber auch, dass Haile Gebrselassie mit der sechsbesten Siegerzeit am Grand-Prix von Bern immer noch Top-Zeiten läuft, aber an die Weltklasse vergangener Jahre nicht mehr ganz anknüpfen kann. Stattdessen rücken für ihn die Masters-Weltrekorde in den Fokus: So unterbot der 40-Jährige mit seinen 46:59 Minuten den zehn Jahre alten 10-Meilen-Weltrekord in der Kategorie der 40- bis 44-Jährigen um fast eine halbe Minute - und das, obwohl der Berner Grand-Prix-Kurs ein eher welliges Profil aufweist.

Den zweiten Platz erreichte Bernard Matheka aus Kenia nach 49:32 Minuten vor dem Ukrainer Vitaly Shafar in 49:32 Minuten. Bei den Frauen hatte Cynthia Kosgei aus Kenia die Nase nach 55:42 Minuten vorn. Platz zwei sicherte sich Olena Burkovska aus der Ukraine in 55:46 Minuten vor ihrer Landsfrau Tetyana Vernyhor, die 57:08 Minuten benötigte.

Die „schönsten 10 Meilen der Welt“, so bezeichnet sich der Grand-Prix von Bern selbstbewusst, finishten 14.191 Läufer. Hinzukamen noch 6.958 Läufer, die beim Altstadt Grand-Prix über 4,7 Kilometer das Ziel erreichten.

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