Europameisterschaft

Günther Weidlinger mit guten Chancen auf Medaille

Wenn es Barcelonas Mittagssonne mit Günther Weidlinger gut meint, hat der deutsche Läufer realistische Chancen auf einen Medaillensieg.

Europameisterschaften_MarathonVorbereitung_Männer

Günther Weidlinger kann vorne mitlaufen – wenn es nicht zu heiß wird.

Bild: photorun.net

Auch die Portugiesen werden bei den zu erwartenden hohen Temperaturen sicherlich zu beachten sein. Alberto Chaica ist ihr voraussichtlich stärkster Läufer, der eine Bestzeit von 2:09:25 aufweist. Ebenfalls eine Rolle spielen können die Italiener Daniele Caimmi (Bestleistung: 2:08:59) und Ruggero Pertile (2:09:53) sowie die beiden Polen Henryk Szost (2:10:27) und Adam Draczynski (2:10:49).

Wenn es am kommenden Sonntag nicht zu heiß ist, kann es auch der Tag von Günther Weidlinger werden. Beim Wien-Marathon im April litt der Österreicher unter einem Wadenproblem und schleppte sich in 2:14:05 Stunden ins Ziel. In Frankfurt hatte er im vergangenen Oktober mit 2:10:47 dagegen eine überzeugende Leistung gezeigt, die eher als Maßstab dient.

Es sollte angesichts der zahlreichen Läufer mit Chancen auf einen Podiumsplatz ein spannendes EM-Rennen werden. Für die deutschen Starter ist eine vordere Platzierung dagegen nicht realistisch. Für sie gilt es, weitere internationale Erfahrungen zu sammeln. Ein Rang unter den besten 25 wäre schon eine ordentliche Platzierung.

Weiterlesen

Seite 2 von 2
Zurück zur ersten Seite:
EM-Marathon wird zu Hitzeschlacht