Frauenlauf in Sunderland

Gete Wami meldet sich mit Sieg zurück

Gete Wami feiert deutlichen Sieg in England, nachdem sie beim London-Marathon verletzt hatte.

Gete Wami

Gete Wami

Bild: photorun.net

Rund zwei Monate nachdem sie beim London-Marathon zunächst gestürzt war und dann mit Blessuren noch auf Rang drei in 2:25:37 Stunden gelaufen war, meldete sich Gete Wami mit einem Sieg in England zurück. Die äthiopische Gewinnerin der ersten World Marathon Majors (WMM)-Serie 2006-2007 war beim Frauenlauf in Sunderland nicht zu schlagen. Mit deutlichem Vorsprung gewann die 33-jährige Äthiopierin, die beim olympischen Marathon zu den Topfavoritinnen zählen wird, in 29:20 Minuten.

Normalerweise werden in Sunderland 10 km gelaufen. Doch am englischen Vatertag musste bei dem Frauenlauf die Strecke aus Sicherheitsgründen verkürzt werden. Hohe Wellen schwappten bis auf die Küstenstraße, die normalerweise überlaufen wird. Durch den Wegfall dieses Stückes betrug die Strecke nur noch rund 9 km. Gete Wami war nach 29:20 Minuten im Ziel.

Zunächst hatte Liz Yelling (Großbritannien) Führungsarbeit geleistet, während sich Gete Wami in der Spitzengruppe zurückhielt. Erst in der zweiten Hälfte zeigte die Äthiopierin Initiativen und löste sich schließlich leicht von den Konkurrentinnen. Zweite wurde Nadia Ejjafini (Bahrain) in 29:36 Minuten. Rang drei ging an Liz Yelling (29:56), Vierte wurde die Spanierin Alessandra Aguilar in 30:11.

Der Sturz beim London-Marathon hat Gete Wami offenbar stärker betroffen als es zunächst aussah. „Ich hatte starke Schmerzen und konnte auf ärztlichen Rat drei Wochen lang nicht trainieren. Rücken und Beine hatten blaue Flecken, aber zum Glück war es nichts ernstes“, sagte Gete Wami, die vor dem olympischen Marathon keine weiteren Rennen mehr laufen möchte.