Olympische Spiele 2016

Gesa Krause starke Sechste mit deutschem Rekord

Ruth Jebet holte im 3.000 m Hindernislauf der Frauen die olympische Goldmedaille, Gesa Krause überzeugte als Sechste in 9:18:41 Minuten.

Gesa Krause

Gesa Krause lief ein glänzendes Rennen und wurde Sechste.

Bild: photorun.net

Ruth Jebet ist die neue Olympiasiegerin im 3.000 m Hindernislauf. Die aus Kenia stammende Läuferin, die für Bahrain startet und die erste Leichtathletik-Goldmedaille der Frauen für das Land gewann, triumphierte mit einem beeindruckenden Sololauf.

Jebet setzte sich bei extrem hohen Temperaturen von 34 Grad Celsius frühzeitig von den Konkurrentinnen ab und stürmte nach 8:59:75 Minuten ins Ziel. Am Ende verschenkte sie den Weltrekord, denn nach dem letzten Hindernis nahm sie rund 20 Meter vor dem Ziel das Tempo heraus. Die globale Bestzeit steht bei 8:58:81 Minuten. Die Kenianerin Hyvin Kiyeng Jepkemoi gewann in 9:07:12 die Silbermedaille, Dritte wurde die US-Amerikanerin Emma Coburn mit 9:07:63.

„Ich bin überglücklich. Es war mein erster Start bei Olympischen Spielen. Für mich ging es heute einzig um den Olympiasieg, nicht um den Weltrekord“, sagte Ruth Jebet.

Ein glänzendes Rennen lief einmal mehr Gesa-Felicitas Krause (Eintracht Frankfurt). Die Europameisterin kam als Sechste ins Ziel und lief mit 9:18:41 Minuten einen deutschen Rekord. Ganz knapp unterbot sie die Zeit, die Antje Möldner-Schmidt 2009 in Berlin gelaufen war (9:18:54). Gesa Krause untermauerte so ihre Position als europäische Nummer eins. Keine andere Läuferin aus Europa war in Rio schneller.

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