WM-Aktuell

Gesa Krause im Hindernisfinale

Ausgerechnet die jüngste Athletin im Team rettet bei der WM in Daegu die Ehre der deutschen Läufer.

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Gesa Felicitas Krause ist die einzige deutsche Läuferin, die ein Finale in Daegu erreichte.

Bild: photorun.net

Der Kenianer Ezekiel Kemboi erzielte bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu die schnellste Vorlaufzeit über 3.000 m Hindernis. Er gewann sein Rennen in 8:10,93 Minuten und qualifizierte sich damit ebenso für das Finale wie seine Landsleute Brimin Kipruto, Abraham Chirchir und Richard Mateelong. Währenddessen verpasste Steffen Uliczka (SG Kronshagen/Kiel) den Endlauf, der am Donnerstag stattfindet. Die einzige deutsche Läuferin, die ein Finale bei den Titelkämpfen in Südkorea erreicht hat, ist damit Gesa Felicitas Krause (Eintracht Frankfurt). Sie startet am Dienstag über 3.000 m Hindernis. Finalrennen über die Mittel- und Langstrecken standen am Montag nicht auf dem WM-Programm.

Die Kenianer hatten jeweils keine Mühe, das Finale zu erreichen, wo sie natürlich favorisiert sind. Der große Kandidat für die Goldmedaille heißt Brimin Kipruto, der in diesem Jahr nur um eine Hundertstelsekunde den Weltrekord verpasste und seine Bestzeit auf 7:53,64 Minuten steigerte. Vor zwei Jahren in Berlin holten die Kenianer im Hindernislauf Gold und Silber, 2007 bei der WM in Osaka gingen sogar alle Medaillen an die Ostafrikaner.

Keine Chance im Rennen um die Finalteilnahme hatte währenddessen Steffen Uliczka, der im ersten Vorlauf als Zehnter in 8:37,35 Minuten ins Ziel kam und sein Potential nicht umsetzen konnte (Anm. d. Red.: Uliczka stürzte über ein Hindernis). Da zudem der 1.500-m-Läufer Carsten Schlangen (LG Nord Berlin), der im vergangenen Jahr überraschend EM-Zweiter war, verletzt ausfällt, ist Gesa Felicitas Krause die einzige deutsche Teilnehmerin, die ein Finale erreichte. Die erst 19-jährige Läuferin von Eintracht Frankfurt schaffte bei ihrer ersten großen Meisterschaft auf Anhieb das Weiterkommen. In ihrem Vorlauf wurde sie Dritte in 9:35,83 Minuten und verbesserte damit ihren deutschen Juniorinnen-Rekord.

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