Diamond League Doha

Gesa Krause bricht Hindernis-Rekord

Beim Diamond League-Meeting der Leichtathleten in Doha brach die 24-jährige Gesa Krause in 9:15,70 Minuten ihren eigenen deutschen Rekord über die 3.000-m-Hindernis-Distanz.

Gesa Krause Diamond League Doha 2017

Perfekter Auftakt für Gesa Krause: In Doha lief sie deutschen Rekord.

Bild: photorun.net

Gesa Krause, die seit Jahresbeginn für den Verein Silvesterlauf Trier startet aber weiterhin in Frankfurt lebt und trainiert, lief 9:15,70 Minuten. Damit reichte es in dem hochkarätig besetzten Rennen zwar „nur“ zu Platz sieben, doch ihr Ergebnis ist eine Weltklasse-Zeit. Ihren eigenen nationalen Rekord, den sie im vergangenen Jahr beim olympischen Finallauf in Rio mit 9:18,41 Minuten als Sechste aufgestellt hatte, unterbot sie deutlich um fast drei Sekunden.

Hochkarätiges Rennen über 3.000 Meter Hindernis

Siegerin Hyvin Kiyen Jepkemoi gewann das Rennen in 9:00,12 Minuten und erzielte damit die sechstschnellste je über diese Distanz gelaufene Zeit. Ihre kenianische Landsfrau Beatrice Chepkoech wurde Zweite mit 9:01,57 Minuten. Als Dritte folgte die aus Kenia stammende und für Bahrain startende Weltrekordlerin Ruth Jebet mit 9:01,99 Minuten. Die vierplatzierte Celliphine Chespol (Kenia) stellte mit 9:05,70 Minuten einen Juniorinnen-Weltrekord auf.

„Das war ein perfekter Tag für mich. Ich bin unglaublich dankbar und glücklich, im ersten Rennen des Jahres eine Bestzeit gelaufen zu sein. Ein großer Dank gilt meinem Trainer (Wolfgang Heinig, d. Red.), der mich im Training fordert, mich unterstützt und immer bestens auf die anstehenden Rennen vorbereitet. Das erste Rennen der Saison ist immer das schwierigste. Denn nach acht Monaten ohne Hindernisse, weiß man eben nicht so wirklich wo man steht“, schrieb Gesa Krause nach dem Rennen auf ihrer Facebook-Seite.

Halbmarathon-Ausflug in der Saison-Vorbereitung

Im vergangenen Winter hatte Gesa Krause überraschend einen „Ausflug“ auf die Halbmarathon-Distanz unternommen. Bei ihrem Debüt über diese Strecke kam sie in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) jedoch nicht ins Ziel. Nach rund 15 Kilometern hatte sie das Rennen vorzeitig beendet. Das umfangreichere Training könnte ihr jetzt jedoch zugutegekommen sein. „Es kommen auch wieder Rennen, bei denen ich mit einem guten Niveau auf mich aufmerksam machen kann“, hatte Gesa Krause im Februar nach dem misslungenen Halbmarathon-Debüt gesagt. Das erste ganz starke Rennen kam jetzt schon gleich zum Saisonauftakt.

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