US-Meisterschaften

Galen Rupp verpasst WM-Qualifikation

Der US-Laufstar Galen Rupp wurde bei den US-Meisterschaften über 10.000 Meter nur Fünfter und verpasst damit eine WM-Teilnahme in London.

Galen Rupp

Galen Rupp verpasste in Sacramento überraschend die WM-Qualifikation.

Bild: photorun.net

Galen Rupp hat überraschend die Qualifikation für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London verpasst. Der US-amerikanische Langstrecken-Star, der bei Olympia 2012 in London Silber über 10.000 Meter gewonnen hatte und vor einem Jahr sensationell den Bronze-Rang im olympischen Marathon in Rio belegt hatte, wurde bei den US-Meisterschaften in Sacramento nur Fünfter über 10.000 Meter. Über die 5.000 Meter war er nicht angetreten, und auf eine Marathon-WM-Nominierung hatte der Zweite des diesjährigen Boston-Marathons verzichtet. So finden die Weltmeisterschaften im August in London ohne den 31-jährigen Trainingspartner von Doppel-Olympiasieger Mo Farah (Großbritannien) statt.

Auf der Schlussrunde den Anschluss verloren

Acht Mal in Folge hatte Galen Rupp den US-Titel über 10.000 Meter gewonnen. Doch diese Serie endete mit einer bitteren Niederlage. In der letzten Runde konnte Rupp im Gegensatz zu seinen früheren Rennen nicht mehr zusetzen und fiel schließlich auf Rang fünf zurück (29:04,61 Minuten). Sieger war Hassan Mead in 29:01,44 Minuten vor Shadrack Kipchirchir (29:01,68 Minuten) und Leonard Korir (29:02,64 Minuten). Dieses Trio wird nun in London starten.

Der aus Kenia stammende Paul Chelimo setzte sich bei hohen Temperaturen in Sacramento über 5.000 Meter in starken 13:08,62 Minuten vor Eric Jenkins (13:15,74 Minuten) und Ryan Hill (13:16,99 Minuten) durch.

Auch bei den Frauen gab es eine prominente Verliererin im Rennen um die drei 10.000-Meter-WM-Startplätze: Shalane Flanagan wurde am Ende Vierte in 31:31,12 Minuten, nachdem die Olympia-Zweite von 2008 lange Zeit das Tempo an der Spitze bestimmt hatte. Molly Huddle gewann in flotten 31:19,86 Minuten vor Emily Infeld (31:22,67 Minuten) und Emily Sisson (31:25,64 Minuten). Huddle qualifizierte sich einen Tag später auch über 5.000 m für London. Hier wurde sie hinter Shelby Houlihan (15:13,87) und Shannon Rowbury (15:14,08) Dritte mit 15:15,29.

Geoffrey Kamworor souverän in Kenia

In Kenia fanden ebenfalls die WM-Ausscheidungen statt. Über 10.000 Meter setzte sich dabei der favorisierte, zweifache Cross-Weltmeister Geoffrey Kamworor mit 27:35,9 Minuten vor Bedan Karoki (27:40,3 Minuten) und Paul Tanui (27:42,4 Minuten) durch. Dieses Trio hatte Kenia bereits bei der WM 2015 und bei Olympia 2016 vertreten. Einmal mehr kündigt sich hier für die WM ein spannender Kampf um die Goldmedaille mit Mo Farah an, in den sicherlich auch die Äthiopier eingreifen werden. Über 5.000 Meter belegten in Nairobi Cyrus Rutto (13:31,5 Minuten), Davis Kiplangat (13:31,7 Minuten) und Geoffrey Koech (13:33,9 Minuten) die ersten drei Plätze, wobei letzterem noch die WM-Norm von 13:22,00 Minuten fehlt.

Bei den Frauen gewann Agnes Tirop einen spannenden Zweikampf über 10.000 Meter ganz knapp vor Irene Cheptai. Tirop, die Cross-Weltmeisterin von 2015, war nach 31:56,0 Minuten nur vier Zehntelsekunden vor der aktuellen Cross-Weltmeisterin Cheptai im Ziel. Dritte wurde Alice Aprot in 32:16,7 Minuten. Über 5.000 Meter setzte sich die Olympia-Zweite Hellen Obiri in 15:28,89 Minuten vor Margaret Chelimo (15:30,71 Minuten) und Sheila Chepkirui (15:33,57 Minuten) durch. Chepkirui muss in den nächsten Wochen allerdings noch die WM-Norm von 15:22,00 Minuten unterbieten, um das Ticket für London zu buchen.

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