Diamond League-Meeting in Oslo

Gabius rennt Olympianorm und persönliche Bestzeit

Arne Gabius stellte beim Diamond League-Meeting in Oslo eine persönliche Bestzeit auf. Über 5.000 m lief er 13:13,43 min und blieb unter der Olympianorm von 13:18 min.

Arne Gabius

Arne Gabius kann bei Olympia in London starten.

Bild: photorun.net

Arne Gabius kann erstmals in seiner Karriere bei Olympischen Spielen starten. Der 31-jährige Langstreckler nutzte beim Diamond League-Meeting in Oslo die guten Bedingungen und stellte über 5.000 m mit 13:13,43 Minuten eine persönliche Bestzeit auf. Damit blieb Arne Gabius (Stadtwerke Tübingen) deutlich unter der deutschen Olympianorm von 13:18 Minuten und belegte in dem stark besetzten Rennen Platz 14. Der Äthiopier Dejen Gebremeskel gewann mit 12:58,92 Minuten knapp vor seinen Landsleuten Hagos Gebrhiwet (12:58,99) und Imane Merga (21:59,77). Olympiasieger und Weltrekordler Kenenisa Bekele (Äthiopien) musste sich mit Platz fünf in 13:00,54 zufrieden geben.

Es war das erste 5.000-m-Rennen der Olympiasaison für Arne Gabius, der sich im Winter in der Halle über 3.000 m überraschend auf 7:38,13 Minuten gesteigert hatte. In Oslo verbesserte sich Arne Gabius gegenüber seiner bisherigen Bestzeit (13:26,69 aus dem Jahr 2008) um gut 13 Sekunden. In der Liste der schnellsten Deutschen aller Zeiten über die 5.000-m-Distanz rückte Arne Gabius nun auf Rang sechs nach vorne. Schneller waren nur Dieter Baumann (12:54,70/1997), der Gabius viele Jahre trainierte, Stephane Franke (13:03,76/1995), Hansjörg Kunze (13:10,40/1981), Werner Schildhauer (13:12,54/1982) und Thomas Wessinghage (13:12,78/1982).

Auch eine deutsche Läuferin überzeugte in Oslo: Gesa Felicitas Krause (Eintracht Frankfurt), die bereits in der vergangenen Woche in Eugene die Olympianorm über 3.000 m Hindernis geknackt hatte, verbesserte ihre Saisonbestzeit auf 9:33,10 Minuten. Damit wurde sie Sechste in dem hochklassigen Rennen, das Milcah Chemos Cheywa mit 9:07,14 Minuten vor den Äthiopierinnen Sofia Assefa (9:09,00) und Hiwot Ayalew (9:09,61) gewann. Die 26-jährige Kenianerin Cheywa lief die fünftschnellste Zeit aller Zeiten. Den Weltrekord hält die Russin Gulnara Galkina mit 8:58,81 Minuten.

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