Dopingskandal

Fünf weitere Länder verstoßen gegen die Anti-Doping-Richtlinien

Auch Argentinien, die Ukraine, Bolivien, Andorra und Israel verstoßen gegen die Anti-Doping-Richtlinien.

 Die Russin Mariya Konovalova

Die Russin Mariya Konovalova gehört zu den des Dopings überführten Läuferinnen. Sie verliert unter anderen ihren Master-Weltrekord.

Bild: photorun.net

Neben Russland gibt es laut WADA fünf weitere Länder, die gegen die internationalen Anti-Doping-Regeln verstoßen. Dies sind Argentinien, die Ukraine, Bolivien, Andorra und Israel.

Unter Beobachtung stehen in diesem Zusammenhang zudem zurzeit Brasilien, Belgien, Frankreich, Griechenland, Mexiko und Spanien. Sie müssen bis März Bedingungen der WADA erfüllen.

Unabhängig davon setzten die IAAF und die WADA vor dem internationalen Schiedsgericht CAS vor kurzem durch, dass die spanische Langstreckenläuferin Marta Dominguez wegen Blut-Dopings für drei Jahre gesperrt bleibt. Der spanische Verband hatte die 3.000-m-Hindernis-Weltmeisterin von 2009 im vergangenen Jahr freigesprochen.

Auch in der Ukraine gab es vor kurzem einen prominenten Dopingfall einer Langstrecklerin: Tetyana Gamera-Shmyrko wurde für vier Jahre gesperrt. Sie hatte im Januar zum dritten Mal in Folge den Osaka-Marathon gewonnen. Diese Ergebnisse wurden ebenso annulliert wie ihr nationaler Rekord und ihr überraschender fünfter Platz bei den Olympischen Spielen 2012.

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