Rekorde und Sonnenschein

Frechener Frühlingslauf 2011

Beste Laufbedingungen sorgten beim 5. Frechener Frühlingslauf für über 1.000 Finisher und neue Streckenrekorde.

Sieger vom Frechener Frühlingslauf 2011

Die Sieger von Frechen über 10 km: Sebastian Meurer (rechts) und Lisa Jaschke (links).

Bild: Veranstalter

Nachdem der Frechener Frühlingslauf im letzten Jahr von Regenfällen heimgesucht wurden, sorgten bei der 5. Auflage am 1. Mai 2011 eitler Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad für beste Bedingungen. Ingesamt 1.323 Sportler finishten bei den nahezu perfekten Laufbedingungen.

Das 10-Kilometer-Rennen wurde von Sebastian Meurer bestimmt, der mit einer Zeit von 32:50 Minuten einen neuen Streckenrekord aufstellte. Damit setzte er sich gegen Nico Elsäßer durch, der seinerseits in 33:33 Minuten das Ziel erreichte und Zweiter wurde. Vier Sekunden später folgte schon Martin Lieberz, der sich damit den dritten Platz sicherte. Das Rennen der Frauen gewann Lisa Jaschke mit einem starken Auftritt: In einem einsamen Rennen lief sie 36:41 Minuten und unterbot damit den alten Streckenrekord um ganze 15 Sekunden. Dahinter folgten mit deutlichem Abstand Nora Cönen (39:55 Minuten) und Julia Bohn (40:15 Minuten) auf den Plätzen zwei und drei.

Den Sieg beim 5-Kilometer-Volkslauf konnte Torsten Trems für sich verbuchen. Zwar blieb der Streckenrekord von 15:57 Minuten aus dem letzten Jahr in weiter Ferne, trotzdem reichten Trems 17:19 Minuten, um Harald Petschellies (17:28 Minuten) und Harald Gläßer (17:31 Minuten) auf die Plätze zwei und drei zu verweisen. Wie schon beim 10-Kilometer-Lauf der Frauen fiel auch auf der halben Distanz der Streckenrekord. Ronja Jaeger unterbot mit 18:10 Minuten den Streckenrekord aus dem Jahr 2009 um ganze 18 Sekunden. Anna Kopatschek wiederholte ihren zweiten Platz vom Vorjahr (19:11 Minuten), gefolgt von Inge Roersch, die in 20:35 Minuten finishte.

Der Veranstalter zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Entwicklung des Frechener Frühlingslaufes, der sich sowohl an Hobby-Sportler als auch an etablierte Athleten richte und auf eine breite Resonanz innerhalb Volkslaufszene stoße. Da scheint es nur logisch, dass sich alle Beteiligten bereits für eine sechste Auflage des Frühlingslaufes im nächsten Jahr aussprachen – dann hoffentlich wieder mit Streckenrekorden und Sonnenschein.