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Frankenwald Running Team „rockt“ das Fichtelgebirge

Neun Läufer aus dem „Crazy Runners Team Frankenwald“ starteten als teilnehmerstärkstes Team beim 1. Rockmanrun 2014 in Wunsiedel. Dort mussten sie Schlamm, Matsch und Container überwinden.

Crazy Runners Frankenwald beim Rockmanrun 2014
Frankenwald Running Team „rockt“ das Fichtelgebirge

Gemeinsamer Zieleinlauf des „Crazy Runners Team Frankenwald“ nach 18 Kilometern durch Wasser, Schlamm und Matsch, über Container, durch Felsenlabyrinth und den Steinbruch.

Bild: km und privat

18 Kilometer über Stock und Stein, durch Bäche und Gräben, über Hügel und Container und als Halbzeit mussten wir auch noch durch den Steinbruch laufen. Und sogar Grantisteine waren zu schleppen, Frauen allerdings ausgenommen, stattdessen mussten die Männer gleich zwei tragen. All dies machte den ersten „Rockmanrun“ am 25. Oktober 2014 bei Wunsiedel im Fichtelgebirge aus. Der Start war direkt am Einstieg des Felsenlabyrinths der Luisenburg. Dort trafen sich neun Läuferinnen und Läufer des „Crazy Runners Team Frankenwald“ – eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Freizeitläufern zwischen 30 und 55 Jahren, die sich speziell für diesen Erlebnislauf zusammengefunden haben.

Jeder lief im Vorfeld mehr oder weniger für sich, manch einer noch gar nicht regelmäßig und schon gar nicht 20 Kilometer am Stück. Doch der Aufruf „eines Verrückten“ bei Facebook brachte dann erst die geforderten fünf für ein Team und schließlich noch weitere vier Lauffreunde zusammen, damit waren die „Crazy Runners“ aus dem Frankenwald geboren. Nun musste noch schnell ein gemeinsames Logo her für das Team-Shirt und auch die Autos wurden mit dem bunten Logo bestückt.

Zur Not werden die Team-Mitglieder den Berg hochgetragen

Ein paar gemeinsame Trainingseinheiten durch das wildromantische Höllental oder „Auf Jägersteigen“ mit einigen anspruchsvollen Anstiegen ließen die Spannung für das gemeinsame Laufziel immer mehr ansteigen. Und ging einem Mitglied mal die Puste beim Training aus, wurde gemeinsam angepackt und derjenige die Steigung hochgetragen. Wichtig waren während der Vorbereitung auch die vorbereitenden „Strategie-Meetings“ mit den Themen isotonische Getränke und kohlenhydratreiche Ernährung. Und auch über die richtige Laufkleidung, das taktische Herangehen und noch unbekannte Hindernisse wurde am Stammtisch diskutiert. Ebenso wurde die Planung der Anreise ausführlich besprochen.

Schlammiges Vergnügen beim 1. Rockmanrun.

Bild: km und privat

Teamwork war beim Rockmanrun sowohl beim Laufen – das gemeinsame Ankommen war das Ziel – als auch bei der Überwindung verschiedener Hindernisse auf der Strecke gefragt. Besonders die zahlreichen Wasserdurchquerungen wie Bachläufe, extra ausgehobene Matsch- und Wassergräben, sogar ein Badeteich und zum Abschluss noch bis Wand gefluteter Container machten bei Außentemperaturen deutlich unter 10 Grad vielen Läufern zu schaffen. Doch am Ende stand bei allen Startern – und natürlich auch dem „Crazy Runners Team Frankenwald“ – der Spaß und das Gemeischaftserlebnis im Vordergrund. So eine „feucht-fröhliche“ Hindernisrunde ist schon etwas Besonderes!

Nach dem Rockmanrun ist vor dem nächsten Trail

Das „Crazy Runners Team Frankenwald“ ist sich sicher, dass dies nicht der letzte gemeinsame Lauf dieser Art war, sondern schon bald weitere unterhaltsame Trails folgen. Die Planung für das kommende Laufjahr ist schon in vollem Gange und wird bei der anstehenden Weihnachtsfeier – vielleicht bei einem nächtlichen Tiefschneelauf mit Heißgetränkverpflegung – konkretisiert werden.

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