Spektakuläres Event

Fisherman’s Friend StrongmanRun 2011

Am kommenden Sonntag ging es beim StrongmanRun wieder durch Matsch und über Hindernisse. runnersworld.de zeigt die spektakulärsten Fotos.

StrongMan 2011

Nichts für schwache Beine - und Nerven: Der StrongmanRun.

Bild: Norbert Wilhelmi

Am 17. April 2011 um 12.00 Uhr startete der superharte Hindernislauf, der StrongmanRun. Schlamm, Matsch und 14 Hindernisse kommen noch zur Distanz von 19,6 Kilometern hinzu. Klicken Sie hier, um sich die 236 spektakulärsten Fotos vom StrongmanRun 2011 anzusehen.

Sich richtig einsauen, im Schlamm wälzen und dabei über Hindernisse springen ist der Traum aller Kinder. Beim StrongmanRun wird jeder zum Kind. Die spektakuläre und einzigartige Veranstaltung zieht Jahr für Jahr Tausende an, die sich der Herausforderung stellen. Immer wieder fordern die Barrikaden Koordination, Geschick und Kraft der Athleten heraus.

„In diesem Jahr wird es nicht leichter“, warnen die Ver­anstalter des größten Hindernislaufs der Welt. Man konnte es sich schon fast denken, denn der StrongmanRun wurde vom Militärübungsplatz im westfälischen Weeze in die sogenannte „grüne Hölle“ verlegt. So heißt im Volksmund das Areal rund um die Nordschleife der Formel-1-Strecke am Nürburgring. Der Name spielt nicht nur auf die grünen Wälder am Streckenrand, sondern vor allem auf das Eifel-typische ständige Auf und Ab an.

Reizt es Sie, die schlammige Atmosphäre der letzten Jahre Revue passieren zu lassen? Dann klicken Sie zu den Fotogalerien von 2008, 2009 und 2010.

Das sind die Hindernisse in diesem Jahr:

Hindernis 1
„Double Trouble“

Dieses Hindernis ist ein etwas anderer Hürdenlauf – es geht darum, Strohballen und gestapelte Autoreifen im Wechsel zu überwinden. Und wie immer ist voller Körpereinsatz gefragt!

Hindernis 2
„Devil’s Playground“

Hügeliges, unebenes und rutschiges Gelände mit steilem Gefälle stellen jegliche Koordinationsfähigkeit auf eine harte Probe. Aber das allein genügt nicht: Hier braucht man einen kühlen Kopf, denn nur wer den Überblick im Offroad-Gelände behält, kann seinen Vorsprung ausbauen.

Hindernis 3
„Cool Down“

André Lange, seines Zeichens Rekord-Olympiasieger und Weltmeister im Bobsport, ist Pate der Wasserrutsche, die den Läufern alles abverlangen wird. „Dieses Hochgeschwindigkeits-Hindernis erfordert Explosivität, Mut, Geschicklichkeit, aber auch einen klaren Kopf – genau wie der Bobsport. Hier allerdings mit dem Unterschied der bereits zurückgelegten Strecke.“

Hindernis 4
„Cliffhanger“

Das Laufmotto „Strongman” wird beim Wort genommen: Nur mit der nötigen Kraft in den Armen schafft man es, sich über eine 3 Meter tiefe Grube zu hangeln. Für diejenigen, die in der Grube landen, heißt es: Schauen, wie es da wieder raus geht!

Hindernis 5
„Down Under“

Ab in die raue See. Hier kämpft man sich durch die Fluten, holt tief Luft und taucht unter mehreren Baumstämmen durch. Tipp: Kostüme vermeiden, die sich mit Wasser vollsaugen.

Hindernis 6
„Hang Over“

Kraft, Mut, Balance und wache Sinne sind hier gefragt: Über dieses Netz muss man sich geschickt hangeln, um die darunterliegende Grube zu überwinden. Tipp: Auf allen Vieren ist es einfacher, sicherer und schneller!

Hindernis 7
„Schicksalsberg“

Nicht nur der steile Anstieg der legendären alten Südschleife wird einigen zu schaffen machen, auch die 1,5 Meter hohen Strohballenhürden werden so manch einem die Luft zum Laufen nehmen.

Hindernis 8
„Kiesimandscharo“

Starker Einsatz für die Beine: In der Michael-Schumacher-Kurve muss ein steiler Kieshügel erklommen werden!

Hindernis 9
„Die Eifeler Nordwand“

Bei diesem Hindernis gilt es, zwei aufeinander folgende 2,5 Meter hohe Strohballenwände zu überwinden. Hier ist wieder Teamgeist gefragt, denn mit gegenseitiger Hilfe klappt es besser!

Hindernis 10
„Fischernetz“

Dieses Hindernis vereint zwei herausfordernde Parts: Im ersten Teil stürzt man sich in die eiskalten Fluten, durchquert sie und kommt danach am Kletternetz schon wieder ins Schwitzen.

Hindernis 11
„Dirty Dancing“

Der Kampf durch das mit kniehohem Schlamm befüllte Becken wird bereits in der ersten Runde zu einer Muskelprüfung, denn der schlickige
Morast hält die Beine wie tonnenschwere Gewichte am Boden fest. Spätestens in der zweiten Runde geht’s auf allen Vieren weiter. Wichtig hier ist, die Schuhe fest zuzuschnüren, denn sind sie einmal verloren, sind sie es für immer...

Hindernis 12
„Stairway to Heaven“

Riesige Stufen werden hier erklommen. Neben ordentlicher Arm- und Beinkraft ist auch bei den Himmelstreppen wieder Teamgeist gefragt.

Hindernis 13
„Hot Wheels“

Schon aus den vergangenen Jahren bekannt, aber immer wieder gefürchtet ist die Überwindung der unendlich erscheinenden, mit Autoreifen übersäten, Strecke von ca. 30 Metern.

Hindernis 14
„Alcatraz“

Der raue Untergrund aus feinen Kiessteinen und die nur 70 cm hohen Gitter verlangen viel Geschicklichkeit. Wer hier nicht schnell genug auf die Knie geht oder einen rasanten Krebsgang trainiert hat, verliert viel Zeit.

Strongman und Co

Training für Hindernisläufe

22022011_Hindernisläufe_Training_Heft0211_Bild2
Durch Matsch und über Tonnen: Hindernisläufe erfreuen sich immer... mehr