Crossrennen in Edinburgh

Fionnuala Britton deklassierte die Konkurrenz

Fionnuala Britton konkurrenzlos

Mit Fionnuala Britton hat Irland wieder eine große Langstrecken-Hoffnung. Sie gewann auch das Crossrennen in Edinburgh.

Bild: photorun.net

Noch zwei weitere Rennen wurden in Edinburgh gestartet, die zu einer Team-Wertung gehörten. Dabei trafen Mannschaften aus Großbritannien, den USA und Europa aufeinander. Afrikaner waren hier nicht am Start. Der Spanier Ayad Lamdassem, der bei der EM zuletzt zweimal in Folge Silber gewonnen hatte, setzte sich über die 8-km-Distanz der Männer in 25:44 Minuten nach einem starken Endspurt durch. Während sich Bobby Mack (USA) überraschend den zweiten Rang schnappte, wurde der amtierende Europameister, der aus Äthiopien stammende und mit Kenenisa Bekele nicht verwandte Belgier Atelaw Bekele, zeitgleich in 25:47 Dritter. „Ich werde mich nun auf mein Marathondebüt im japanischen Lake Biwa im März konzentrieren. Ich hoffe auf eine Zeit um 2:09 Stunden und möchte auch bei Olympia Marathon laufen“, erklärte Ayad Lamdassem.

Die Frauen liefen über 6 km. Dieses Rennen wurde zu einer Demonstration der aktuellen Europameisterin Fionnuala Britton. Mit ihr haben die Iren nach den Weltklasseläuferinnen Sonia O’Sullivan und Catherina McKiernan wieder eine große Langstreckenhoffnung. Die 27-Jährige, die sich im Sommer auf die 5.000 und 10.000 m konzentrieren wird, flog der Konkurrenz auf der schweren Strecke förmlich davon und gewann mit 20 Sekunden Vorsprung in 21:32 Minuten vor Gemma Steel.

Dritte wurde Elle Baker (beide Großbritannien/22:08). Zum Europa-Team gehörte auch Simret Restle (Grün-Weiß Kassel), die als Zwölfte 22:48 lief. In der Gesamtwertung der Team-Wettbewerbe gewannen die Briten vor den USA und Europa.

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Kiprop und Britton dominieren